Appell: Wohnraum melden

Die Stadt ruft alle Bürger auf, leerstehenden Wohnraum für die Unterbringung von Flüchtlingen zu melden.

Ellwangen. Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine haben bereits über eine Million Flüchtlinge die Ukraine verlassen. Deshalb bereitet sich auch die Stadt Ellwangen darauf vor, Flüchtlinge aus dem Kriegsgebiet aufzunehmen, teilte Oberbürgermeister Michael Dambacher in einer Presseerklärung am Donnerstag mit.

In der Verwaltung wurde deshalb kurzfristig eine Arbeitsgruppe eingerichtet. Im Vordergrund der aktuellen Bemühungen steht die Akquirierung von Wohnraum. „Innerhalb kurzer Zeit haben sich bereits, ohne dass wir hierzu aufgerufen hätten, schon einige Bürgerinnen und Bürger bereit erklärt, leer stehende Wohnungen oder Zimmer zur Verfügung zu stellen. Dafür danke ich sehr“, erklärte Dambacher. Diese Objekte würden derzeit auf Verfügbarkeit, Zustand und Nutzbarkeit geprüft.

Appell an die Bürger

„Mit diesem Aufruf möchte ich nun aber alle Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt und der Ortschaften dazu aufrufen, leer stehenden Wohnraum bereit zu stellen und uns zu melden“, so Dambacher weiter.

Da noch kein Überblick über die weiteren Bedürfnisse und die Unterstützung der Flüchtlinge besteht, bittet die Stadt, im Moment noch keine weiteren Hilfsangebote an die Stadt zu richten. Sobald Klarheit über die weiteren Erfordernisse zur Unterstützung der Flüchtlinge herrscht, werde die Stadt erneut informieren, erklärte Dambacher, und dankte für die bereits große Hilfsbereitschaft.

Ansprechpartnerinnen der Verwaltung für das Melden von Wohnraum sind: Frau Susan Bässler, (07961) 84 - 220, susan.baessler@ellwangen.de und Frau Christine Deininger, (07961) 84 - 224 christine.deininger@ellwangen.de .

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