Aufräumen nach dem Feuer

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Bis in den späten Sonntagnachmittag räumte das THW zusammen mit einem örtlichen Bauunternehmen die rauchenden Überreste des Palettenlagers, um Glutnester freizulegen und der Feuerwehr die Sicherung zu ermöglichen. Das angrenzende Werksgebäude wurde durch die Hitze beschädigt, konnte aber gerettet werden.

In der Nacht zum Sonntag ist ein Palettenlager der Firma Varta abgebrannt. Wie das THW die Lösch- und Aufräumarbeiten unterstützte.

Ellwangen

Varta: THW unterstützt Werksfeuerwehr

Palettenlager der Firma Varta abgebrannt
Palettenlager der Firma Varta abgebrannt © Reiner Mangold
Palettenlager der Firma Varta abgebrannt
Palettenlager der Firma Varta abgebrannt © Reiner Mangold
Palettenlager der Firma Varta abgebrannt
Palettenlager der Firma Varta abgebrannt © Reiner Mangold
Palettenlager der Firma Varta abgebrannt
Palettenlager der Firma Varta abgebrannt © Reiner Mangold
Palettenlager der Firma Varta abgebrannt
Palettenlager der Firma Varta abgebrannt © Reiner Mangold
Palettenlager der Firma Varta abgebrannt
Palettenlager der Firma Varta abgebrannt © Reiner Mangold
Palettenlager der Firma Varta abgebrannt
Palettenlager der Firma Varta abgebrannt © Reiner Mangold
Palettenlager der Firma Varta abgebrannt
Palettenlager der Firma Varta abgebrannt © Reiner Mangold

In der Nacht zum Sonntag, den 13. Juni, war gegen 2 Uhr ein Feuer im Palettenlager der Firma Varta entdeckt worden. Kurz darauf war die Werksfeuerwehr bereits mit 15 Kräften und zwei Fahrzeugen vor Ort und begann mit den Löscharbeiten. Auch die Sanitätsstaffel der Firma Varta wurde mobilisiert. Die Freiwillige Feuerwehr Ellwangen unterstützte ab 2.07 Uhr mit zusätzlichen 45 Kräften und 13 Fahrzeugen die Löscharbeiten.

Aus der Jagst musste eine Wasserförderung gelegt und mit mehreren Förderpumpen betrieben werden. Mit 6 C-Rohren, 1B-Rohr und 2 Monitoren wurde der Brand mit seiner enormen Hitzestrahlung bis in den Morgen bekämpft.

Das angrenzende Werksgebäude der Firma Varta wurde wegen der großen Hitzeeinwirkung zwar in Mitleidenschaft gezogen, konnte aber gerettet werden. Für das eigentliche, im Vollbrand stehende, Palettenlager, welches sich in einem Industriezelt befand, kam jede Hilfe zu spät. Die Zeltkonstruktion, Gitterboxen, Paletten und Kartonage brannten beinahe komplett ab und verschmolzen teilweise ineinander.

Das THW Ellwangen wurde um 4:41 Uhr von der Werksfeuerwehr über die integrierte Rettungsleitstelle vor Ort mittels digitaler Meldeempfänger angefordert. Die Module Räumen und Führung des THW erhielten den Auftrag, Glutnester freizulegen, um weitere Löscharbeiten zu ermöglichen.

Die Lageentwicklung zeigte, dass das instabile Zeltgerippe und Unzugänglichkeiten weitere Einsatzmittel erforderten. Nach Rücksprache mit der Einsatzleitung der Werksfeuerwehr wurde von einem Ellwanger Bauunternehmen ein Bagger zur Unterstützung an die Einsatzstelle hinzugerufen. Weitere Aufgaben waren Trennarbeiten und Absperrmaßnahmen an der Einsatzstelle.

Der Schaden wurde von der Polizei auf über 250 000 Euro geschätzt. Der Pressesprecher des Polizeipräsidiums Aalen, Bernd Märkle, bestätigte auf Nachfrage am Montag, dass die kriminaltechnischen Untersuchungen auf dem Gelände noch andauern.

„Es ist ein großes Areal, das untersucht werden muss. Die Ermittlungen gehen in alle Richtungen. Vor Abschluss der Untersuchungen können wir noch keine Aussage zur Brandursache treffen“, so Märkle. Bei Redaktionsschluss lagen noch keine gesicherten Erkenntnisse vor.

Es ist ein großes Areal, das untersucht werden muss.“

Bernd Märkle, Pressesprecher Polizei
Die Hitzeentwicklung war so groß, dass die gelagerten Paletten, Gitterboxen und die Zeltkonstruktion teilweise miteinander verschmolzen.
Viele Trenn- und Absperrarbeiten mussten, wegen der Rauchentwicklung, unter Atemschutz durchgeführt werden.
Einsatzende für das THW war gegen 15 Uhr.

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