Der Bischof kommt zum Jubiläum

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Bischof Dr. Gebhard Fürst
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Die Caritas-Konferenzen Deutschlands in der Diözese Rottenburg-Stuttgart feiern 100-jähriges Bestehen auf dem Schönenberg.

Ellwangen. Ein stolzes Jubiläum begehen die Caritas-Konferenzen Deutschlands (CKD) in der Diözese Rottenburg-Stuttgart 2022. Schon seit 100 Jahren engagieren sich dort zahlreiche Ehrenamtliche, die hilfsbedürftige Menschen unterstützen. Dies gab den Anlass für den Festgottesdienst auf dem Schönenberg, der von Diözesanbischof Dr. Gebhard Fürst zelebriert wurde.  


Gemeinsam mit Pfarrer Dr. Martin Leitgöb wurde Rückblick auf die segensreiche Arbeit der Caritas-Konferenzen gehalten. Zahlreiche Angehörige, Wallfahrer und Gemeindemitglieder wohnten der Messe bei. 


Der Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart der CKD ist ein Netzwerk von und für Ehrenamtliche. Diese engagieren sich sozial, sind in verschiedenen Einrichtungen tätig und setzen sich für die Belange anderer ein. Derzeit zählt der Verband rund 6500 Mitglieder.  


Zu den Aufgaben der Caritas-Helfer zählen unter anderem der Besuchsdienst für ältere und kranke Menschen und die Alltagsbegleitung. Sie sind eine wichtige Stütze für Hilfe- und Notsuchende. Die ehrenamtlich Tätigen leisten Hilfe in den Kirchengemeinden, in Altenpflegeheimen, Krankenhäusern und sie sind zudem in sozialen Projekten engagiert.  


Die Diözesanvorsitzende der CKD, Brigitte Neyer-Strohmaier begrüßte die Gäste in der gut besuchten Wallfahrtskirche auf dem Schönenberg eingangs. Sie strich heraus, dass das Treffen der im Diözesanverband CKD tätigen Mitglieder mit dem Jubiläums-Gottesdienst als Höhepunkt, viele frische Impulse und Anregungen beschert und befruchtende Begegnungen ermöglicht habe.  


Bischof Dr. Gebhard Fürst bemerkte im Anschluss: „Die Kraft zu lieben, ist Gottes größtes Geschenk. Diesen Leitsatz kann man sehr gut auf die Caritas-Konferenzen Deutschlands und die Mitglieder unseres Diözesanverbandes übertragen. Die Arbeit der CKDs ist von der Nächstenliebe geleitet und hat großen Vorbildcharakter. Für ihre selbstlose Tätigkeit im Dienste Gottes sage ich Ihnen von ganzem Herzen Danke. Ohne Sie wäre unsere Welt ein ganzes Stück ärmer. Sie geben Menschen in Not so wichtigen Halt.“  


Danach wurden bedeutsame Wegbegleiter für sozial ehrenamtliches Engagement stilecht mit ihrer damaligen Bekleidung vorgestellt. Es wurde beispielsweise die Geschichte des Bischofs Martin von Tours erzählt, der das abendländische Mönchstum begründete und damals als Nothelfer und Wundertäter bekannt wurde. 


Landgräfin Elisabeth von Thüringen, die als Heilige dverehrt wird, stellte ihr Leben ganz in den Dienst der Fürsorge für die Armen und Bedürftigen und gründete das Marburger Hospital. Auch der Jesuitenpater Pater Philipp Jeningen stellte sich in Gestalt von Pater Martin Leitgöb den Gästen vor. „Die Wallfahrtskirche auf dem Schönenberg errichten zu lassen war mein großer Wunsch. Ihm wurde, Gott sei es gedankt, entsprochen. Nun werde ich am 16. Juli in der Basilika selig gesprochen. Ich freue mich jetzt schon auf viele Besucher aus nah und fern.“  


Die Musikgruppe „Impuls“, unter der Leitung von Karin Kucher, gestaltete den Festgottesdienst musikalisch. 

Bischof Dr. Gebhard Fürst und Pater Dr. Martin Leitgöb (von links) beim Einzug in die Schönenbergkirche. Sie zelebrieren gemeinsam den Jubiläumsgottesdienst des Diözesanverbandes Rottenburg-Stuttgart der CKD. 

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