Blitzer soll in diesem Jahr 100 000 Euro bringen

+
Blitzer
  • schließen

Die semistationäre Überwachungsanlage von Jenoptik soll 248 000 Euro kosten und ab Juli blitzen.

Ellwangen. Der Ausschuss für Bau-, Umwelt- und Verkehrsangelegenheiten tagte am Mittwochabend online. Unter anderem stand die Beschaffung einer semistationären Geschwindigkeitsüberwachungsanlage auf der Tagesordnung. Der Blitzer soll in der Haller Straße aufgestellt werden und das Tempolimit zur Lärmreduzierung überwachen.

Wie Ordnungsamtsleiter Thomas Steidle mitteilte, liegt ein Angebot der Firma Jenoptik Robot GmbH vor. Demnach kostet das Gerät rund 248 000 Euro und könne binnen 12 Wochen geliefert werden.

Nachdem auch noch Vorarbeiten an den vorgesehenen Standorten nötig sind und das Gerät geeicht werden muss, bevor es in Betrieb geht, könne man voraussichtlich ab Juli die Verkehrsüberwachung starten. Dementsprechend kalkuliere das Ordnungsamt 2022 mit Einnahmen von 100 000 Euro aus Bußgeldern im Zusammenhang mit der zu beschaffenden Anlage.

Außer den reinen Beschaffungskosten für das Gerät fallen laut Steidle auch Ausgaben für Versicherung, Eichung und anderes von 13 560 Euro, Porto und Materialkosten von 11 200 Euro sowie für Abschreibung und Personal Kosten von 34 000 Euro an. Der Bauausschuss stimmte der Beschaffung bei einer Gegenstimme (Thilo Dostal) und einer Enthaltung (Georg Mai) zu.

Basilika bleibt höchstes Gebäude

Bei der Vorstellung des Bebauungsplanentwurfs „Daimlerstraße West“ machte Michael Bader vom Stadtplanungsamt auf die Höhenbegrenzung aufmerksam, die künftig Gebäudehöhen auf dem Varta-Betriebsgelände von bis zu 40 Meter zulasse. Die Basilika bleibe aber weiterhin das höchste Gebäude der Stadt. Es entstehe auch keine Beeinträchtigung des Stadtbilds, weil die geplanten Bauten einige Meter tiefer liegen als der historische Stadtkern.

Die Ausschussmitglieder sahen die geplante Verdichtung und das Bauen in die Höhe durchweg positiv, weil fast ausschließlich auf bereits versiegeltem Boden gebaut werden soll. Der Beschluss des Plans und der öffentlichen Auslegung wurde einstimmig gefasst. In der kommenden Woche entscheidet der Gemeinderat.

Gebühr für Entwässerungsantrag

Auf Bauherren kommen neue Ausgaben zu. Der Eigenbetrieb Abwasser darf künftig für die Genehmigung von Entwässerungsanträgen und Kontrolle von Kanalanschlüssen Gebühren verlangen. Der Ausschuss stimmte der Kalkulation von Marco Pilenza zu. ⋌Gerhard Königer

Zurück zur Übersicht: Stadt Ellwangen

Mehr zum Thema

Kommentare