Brand auf Mülldeponie Reutehau lief relativ glimpflich ab

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Fotos: onw-images/Marius Bulling

Die Stadtverwaltung geht davon aus, dass für die Bürger der Ellwanger Teilorte keine Gefahr duch die Rauchentwicklung bestand

Ellwangen-Killingen. Auf der Mülldeponie Reutehau in Ellwangen ist am Dienstagmorgen ein Feuer in zwei Lagerhallen ausgebrochen. Wie GOA-Chef Henry Forster im Kreistag berichtet, sei der Brand glimpflich abgelaufen. Verletzt wurde niemand.

Kurz nach 8 Uhr ist Notruf eingegangen, dass die Lagerhalle in Vollbrand stand, teilt die Polizei mit. In den Hallen waren Kartonagen sowie Gelbe Säcke gelagert. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei brach das Feuer im Bereich der Gelben Säcke aus.

Der Brand könnte möglicherweise durch Lithium-Batterien entstanden sein, die sich entzündet haben, teilt Forster mit. Das sei jedoch noch nicht überprüft. Das ist derzeit die häufigste Ursache von solchen Bränden in der Branche, so Forster. Der Materialschaden sei überschaubar. Die Schadenssumme kann laut Polizei jedoch noch nicht beziffert werden.

Die Feuerwehren aus Ellwangen, Röhlingen und Pfahlheim rückten mit zwölf Fahrzeugen und 50 Einsatzkräften an. Gegen 11 Uhr war das Feuer bis auf einige Glutnester weitestgehend gelöscht. Zudem war der Rettungsdienst mit drei Fahrzeugen im Einsatz. Die Ermittlungen dauern an.

Keine Gefahr durch Rauchentwicklung im Umkreis

Ellwangens Bürgermeister Volker Grab teilt mit, dass die Ellwanger Feuerwehr Luftmessungen in Haisterhofen, Killingen und Lippach vorgenommen hat. Nirgends wurden Schadstoffe gemessen. Die Stadtverwaltung geht davon aus, dass für die Bürger der Ellwanger Teilorte keine Gefahr bestand durch Rauchentwicklung aus dem Brand auf der Deponie Reutehau. gek

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