Brückenpark: Details nehmen Form an

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Planer und künftige Nutzergruppen des Brückenparks feilen an der Gestaltung der Sport- und Spielmöglichkeiten.

Ellwangen

Per Online-Konferenz auf Einladung der LGS Ellwangen 2026 GmbH traten die Planer der Ellwanger Landesgartenschau um Stephan Brendle, Projektleiter „Brückenpark“, und Lars Reineke, Projektleiter bei relais Landschaftsarchitekten Berlin, mit Vertretern künftiger Nutzergruppen in Austausch.

Ziel der bereits kontinuierlich geführten Abstimmungsgespräche ist die Optimierung der Ausgestaltung des „Brückenparks“, der mit Spiel- und Sportmöglichkeiten ein wichtiges, belebtes Bindeglied auf dem Weg von der historischen Altstadt zur Jagst, in das Gartenschaugelände und die Jagstaue bilden soll, wie Brendle sagte.

Lars Reineke stellte zunächst das Gesamtkonzept der Gestaltung der Daueranlagen unter dem Dreiklang „Natur beobachten – spielen – erfahren“ mit dem Übergang von der naturbelassenen Jagstmäandrierung über die Aue mit Spielmöglichkeiten hin zum Stadtstrand, mit seinem direkten Zugang zum Wasser, mit Beachvolleyballfeldern, Wasserspiel und Riesenschaukeln, vor.

Der Brückenpark soll ein Spiel- und Sportpark für alle Generationen werden, so Reineke, mit Skateanlage, Calisthenics-Anlage, Kletterwänden, Multifunktionsspielflächen für Ballsport, ruhigeren Tischtennis- und Schachbereichen sowie Sitzmöglichkeiten und Ruhezonen in den üppigen umrahmenden Vegetationsräumen.

Zugeschaltet waren Vertreter des Württembergischen Landessportbunds (WLSB), des Jugendzentrums, des Stadtverband sporttreibender Vereine, jugendliche Skatern und Biker sowie Jugendvertreter aus den Ellwanger Ortsteilen und des Jugendrats. Anschließend wurde ein offener, konstruktiver Gesprächsaustausch geführt, in dem viel Lob für die Pläne sowie detaillierte Verbesserungsvorschläge und Anregungen an die Planer herangetragen wurden. Diese sollen im weiteren Verlauf aufgegriffen und bestmöglich eingearbeitet werden.

Auch der Austausch mit Sportvereinen und weiteren Nutzergruppen soll fortgeführt werden, sicherte Tobias de Haen, Geschäftsführer der LGS GmbH, zu. Die Ellwanger Vereinslandschaft vor allem auch mit Blick auf die Nachnutzung der Anlagen einzubeziehen und zu begeistern sahen alle 25 Teilnehmer als wichtig an.

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