Corona-Regel: Kein Problem wegen der LEA

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Wie sich die neue Landkreisregel in Bezug auf die Corona-Verordnungen auf den Ostalbkreis und die LEA auswirkt.

Ellwangen. Mehr Kontakte sind erlaubt, Außengastronomie darf öffnen – diese und weitere Lockerungen der Corona-Regeln haben Bund und die Länder am Mittwoch beschlossen. Steigen die Corona-Infektionen erneut an, greift ein Notfallplan. Dieser Notfallmechanismus soll greifen, wenn Landkreise mehr als 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner über einige Tage verzeichnen. Im Ostalbkreis leben rund 314 000 Einwohner: Bei 157 Neuinfizierten binnen einer Woche müsste gehandelt werden. Derzeit werden Einwohner der Landeserstaufnahmestelle für Flüchtlinge (LEA) in Ellwangen zu den Einwohnern des Ostalbkreises hinzugezählt. Dort, in der LEA, hat es in den vergangenen Wochen viele Infizierte gegeben. Sollte sich eine solche Infektionswelle wiederholen: Könnte da der Ostalbkreis aufgrund der neuen Regeln Lockerungen zurücknehmen müssen, weil's in der LEA neue Fälle gibt? Susanne Dietterle vom Landratsamt gibt Entwarnung: "Bei einem lokalisierten und klar eingrenzbaren Infektionsgeschehen, zum Beispiel in einer Einrichtung, kann dieses Beschränkungskonzept nur diese Einrichtung umfassen", so laute die Vereinbarung. Dies bedeute, bei einer Infektionswelle, wie man sie jüngst in der LEA erlebt hat, könnte man die Beschränkungen auf diese Einrichtung begrenzen, "wie wir das jetzt schon tun", so Dietterle.

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