Das Grab im Ruhehain wird nicht teurer

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  Zuletzt stieg die Zahl der Bestattungen. Gebührenkalkulation geht im Jahr 2022 von Kostendeckung aus.

Ellwangen. 25 Bestattungen pro Jahr: 2019 und 2020 lief das neue Angebot eines Urnengrabes im städtischen Ruhehain beim Rabenhof eher verhalten an. 2021 gab es eine Zunahme auf 34 Bestattungen. Dadurch sehe die Kostenkalkulation deutlich besser aus, teilte Wolfgang Baur vom Liegenschaftsamt mit. Habe man erst befürchtet, die Gebühren anheben zu müssen, sei man bei der Stadtverwaltung jetzt der Meinung, die seit Beginn unveränderten Sätze von 700 Euro für ein Grab und 400 Euro für die Bestattung erst einmal zu belassen.

Die Bestattung im Ruhehain liege preislich eher „im unteren Segment“ angesiedelt, meinte Baur. Wenn Bewohner des Rabenhofs bestattet werden, falle nur die Hälfte des Gebührensatzes an.

Der Ruhehain sei noch viel zu wenig bekannt, meinte Dr. Franz-Josef Grill (FW/FBE): „Wir sollten das Angebot mehr publik machen. So nach dem Motto: 'Hier liegen Sie richtig!'“

Oberbürgermeister Michael Dambacher erklärte, man werde diesbezüglich auf die Bestattungsunternehmen zugehen und die Möglichkeiten auf dem Ruhehain erklären. ⋌Gerhard Königer

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