Das Profil von Ellwangen schärfen

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Ellwangens Innenstadt
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Die Verbindung von Shoppen, Gastronomie sowie Freizeit und Kultur stärken.

Ellwangen. Die Stadt und die umliegende Raumschaft entwickeln sich als Wirtschaftsstandort derzeit positiv. Beide sind auch als attraktiv ausgezeichnet worden. Die IHK Ostwürttemberg bewertet Ellwangen außerdem als einen „ausgezeichneten Wohnort“.

Besonders gelobt werden die Betreuungs-, Bildungs- und Freizeitangebote, die Kinderbetreuung und die EATA (Europäische Ausbildungs- und Transferakademie), die vielen Kooperationen zwischen Verwaltung und Unternehmen und die Möglichkeiten der Entwicklung von Wohnbau und Hochschule auf dem Konversionsgelände. „Dieses Gesamtpaket ist für den Zuzug von Arbeitskräften für die Unternehmen, aber auch für den Verbleib von jungen Familien in der Region unglaublich wichtig“, sagt Oberbürgermeister Michael Dambacher.

Verena Kiedaisch, zuständig für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing, ergänzt: „Wirtschaft, Handel und Gastronomie sind einigermaßen durch die Pandemie gekommen, oft mit kreativen Ideen. Es gilt nun, diesen Trend fortzuführen und weiterzuentwickeln.“

Da sei man dran und dabei positiv gestimmt. Man wolle die schöne Innenstadt, attraktive Gastronomie und das „besondere Einkaufserlebnis“ in den vielen inhabergeführten Geschäften noch besser vernetzen und so Kunden anlocken und binden.

Der Handel habe die Chance der Digitalisierung genützt, habe Ideen entwickelt, und durch seine heterogene Aufstellung auch viel zu bieten, betont Kiedaisch. Durch verschiedene Maßnahmen werde die Stadt und der Innenstadtverein „Pro Ellwangen“ das Vorhaben zu unterstützen.

So wird mit dem Förderprogramm „City Start Up“ die Ansiedlung von inhabergeführten Einzelhandelsbetrieben in der Innenstadt bezuschusst. Voraussetzung ist unter anderem das Führen von innenstadtrelevanten oder nahversorgungsrelevanten Sortimenten, von innovativen Konzepten, von Nachhaltigkeit oder einem Bezug zur Landesgartenschau 2026.

Eine weitere Aktion werde ein „Jobgutschein“ für Beschäftigte von Ellwanger Unternehmen sein. Diese können ihren Mitarbeitern Gutscheine für Ellwanger Geschäfte schenken, die auch angespart werden können. Der Geschenkgutschein „Summer Sale“ – zehn Prozent des Einkaufs wird dem Kunden „geschenkt“ – und verschiedene Veranstaltungen – falls pandemiebedingt möglich – ergänzen diese Angebote.

„Vieles betrifft die Gastronomie und den inhabergeführten Handel, denn diese beiden Branchen können sich gegenseitig stärken“, erläutert Verena Kiedaisch. „Wir wollen das Profil von Ellwangen mit der Verbindung von Shoppen, Gastronomie und Freizeit/Kultur schärfen.“ Nach verschiedenen Untersuchungen sei die Stadt hier schon gut aufgestellt, sagt Verena Kiedaisch. Die Stadt habe aber noch Potenzial. Das wolle man nun zusammen mit allen Beteiligten entwickeln. Jürgen Eschenhorn

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