Das soll die App zur Landesgartenschau können

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Die Hochschulstudenten Max Gwinner, Nils Prys und Marc Gabler (vorne von links) präsentierten Dr. Annika Beifuss, Stefan Powolny, Julian Fuchs und Professor Dr. Ulrich Holzbauer die Ergebnisse ihrer Projekts zu einer App für die Landesgartenschau Ellwang

Nachhaltiger Nutzen für die Stadt Ellwangen ist oberstes Ziel bei der Entwicklung.

Ellwangen.“Gartenschau und Digitalität, das muss kein Widerspruch sein“, meint Stefan Powolny, Leiter der Landesgartenschau Ellwangen beim Pressegespräch. Die LGS müsse ein digitales Gerüst bekommen. Ihm sei es wichtig zu erfahren, was die Bürger von einer LGS-App erwarten, was ihnen daran wichtig ist.

Max Gwinner (23), Marc Gabler (21) und Nils Prys (26) von der Hochschule Aalen haben Powolny nun geholfen, diese Fragen zu klären. Ein Semester lang haben sich die drei Studenten mit dem Thema Landesgartenschau-App befasst und nun im Sparkassenforum Aalen ihre Ergebnisse präsentiert. Über eine knapp 40 Fragen umfassende Umfrage im Internet an rund 500 Ellwanger und auswärtige Bürger im Alter zwischen 19 und 55 aus dem Postleitzahlengebiet 73 und 74 brachten Gabler, Prys und Gwinner in Erfahrung: Am wichtigsten ist den Besuchern, Eintrittskarten über die App zu buchen, über eine Karte aktuelle Aktivitäten zu finden und das Heraussuchen und Buchen von Parkplätzen. 350 gaben an, sie wollen die Landesgartenschau auf jeden Fall besuchen, 70 Prozent wollen die Gartenschau-App und auch die spätere Stadt-App installieren.

Für Powolny und Gwinner ist die Bereitschaft der Bürger, an der Umfrage teilzunehmen, „überwältigend“. „Wir haben noch fünf Jahre bis zur Gartenschau und dennoch ist jetzt schon so viel Interesse da.“ Für Professor Dr. Ulrich Holzbauer von der Hochschule Aalen, ist es wichtig, dass genau geschaut wird, welche bereits existierenden Schnittstellen bei der App integriert werden könnten. Und dass die App ihren Nutzern einen Mehrwert liefert.

Unterstützt wurden die Studenten von Julian Fuchs von der Digitalisierungsfirma „Stradico{{{*“. „Was wir wollen ist digitale Nachhaltigkeit.“ Es soll etwas bleiben für Ellwangen. Der Plan ist, dass die LGS-App später eine Stadt-App wird. In welcher Form genau, ist offen.

„Wir müssen für diese Geschichte signifikant Geld in die Hand nehmen. Wenn für die Stadt davon kein längerfristiger Nutzen bliebe, würden wir dieses Geld nicht ausgeben“, das ist für Stefan Powolny klar.

Panja Tillmann-Mumm

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