Die Fasnacht ist noch nicht abgesagt

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Der Auftritt der "Schwarzen Schar" ist am Fasnachtssonntag auf dem Marktplatz geplant.
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Am Freitag will sich die Verwaltungsspitze mit den Fasnachtszünften über das Vorgehen beraten.

Ellwangen. Der Krieg in der Ukraine stellt die Fasnachtsveranstaltungen, die am Wochenende geplant sind wieder in Frage. Bei einem eilig einberufenen Pressegespräch waren sich Oberbürgermeister Michael Dambacher und Bürgermeister Volker Grab noch unschlüssig, welche Entscheidung die richtige ist. „Egal was wir tun, Prügel gibt es auf jeden Fall“, sagte Dambacher. 
Ein ausgelassenes Feiern sei sicher nicht möglich, wenn in der Ukraine Unschuldige sterben, sagte Bürgermeister Volker Grab. Andererseits sei es immer eine persönliche Entscheidung, ob und wie man Fasnacht feiert. Kulturamtsleiter Dr. Anselm Grupp stellte fest, dass die am Marktplatz geplante Veranstaltung ohnehin eher konzertanten Charakter haben würde. 
Eine Absage würde jedenfalls den Frust, der sich in vielen jüngeren Menschen aufgrund der Coronapandemie aufgebaut hat, weiter steigern, meinte Ordnungsamtsleiter Thomas Steidle.
Die Stadtverwaltung will die Entscheidung noch eine Nacht aufschieben. Am Freitag findet ein Treffen mit den Fasnachtszünften statt, die am Wochenende Veranstaltungen geplant hatten. Dazu zählen unter anderem die Jagsttalgullys, die Laienspielschar aus der hinteren Ledergasse und die RöSeNa. 

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