Die Narren sind los - mit „5G“.

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Die Liliengarde stellt ihre neue Uniform vor. Links FCV-Ehrenpräsident Dieter Groß und Präsident Jürgen Fünfgelder.

Ellwangen. Die Ellwanger Narrenzünfte und Faschingsvereine haben an diesem Donnerstag pünktlich um 11.11. Uhr ihre Kampagne eröffnet. Traditionsgemäß geschah das mit dem hissen der vier Narrenfahnen am Fuchseck. Und natürlich nach der gültigen Corona-Verordnung.

Angeführt vom Elferrat des FCV, zogen die Abordnungen der Vereine unter lautem Helau der Zuschauer in ihrer eigenen Bubble – einem rundherum gezogenen Absperrband – die Schmiedgasse herauf zum Fuchseck. Dort wurden zuerst die Fahnen der Vereine pünktlich um 11.11. Uhr gehisst. Die Narren standen in einem abgegrenzten Bereich. Jürgen Fünfgelder, Präsident des FCV, und Ehrenpräsident Dieter Groß begrüßten Zuschauer, darunter eine größere Gruppe der Konrad-Biesalski-Schule aus Wört, und die vertretenen Vereine FCV, Napo, Ellwanger Hexen und die RiBaNa aus Rindelbach. Nach einer Schunkelrunde – natürlich mit Abstand – sagte Fünfgelder, nach zwei Jahren Pause könne man nun wieder feiern, wenn auch eingeschränkt. Der FCV wolle drei Prunksitzungen veranstalten, sofern möglich, und das mit einem strengeren Hygienegesetz als sonst mit 5G: „Gebraut – gekeltert – gezapft – getrunken – gegessen“, sagte er. Er stellte danach das neue Kostüm der Liliengarde vor, das einer Husarenuniform nachgestellt ist. Man hoffe, dass der Pandemieverlauf einige Veranstaltungen zulasse, sagte er. „Bei unseren Aktiven besteht eine hohe Impfquote, bis auf ganz wenige Ausnahmen“, betonte Fünfgelder abschließend im Gespräch.

Coronagemäß war die Veranstaltung dann beendet, ohne sonst üblichem Schunkeln und Umtrunk.

Nach dem kommando von FCV-Ehrenpräsindent Dieter Groß wurde auch geschunkelt - natürlich mit Abstand.
Zug der Narren zum Fuchseck

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