Diskussion um Mitgliedschaft im Aufsichtsrat

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Bei der jüngsten Genossenschaftsversanmmlung hatte Ex-OB Karl Hilsenbek (2. v.r.) erneut als Aufsichtsrat kandidiert und war einstimmig gewählt worden.
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Die Stadtverwaltung ist im Aufsichtsrat der Baugenossenschaft nicht mehr vertreten. Ex-OB Karl Hilsenbek hat erneut kandidiert.

Ellwangen. Wie es sein könne, dass der amtierende Oberbürgermeister nicht im Aufsichtsrat der Ellwanger Baugenossenschaft vertreten ist, fragte Gunter Frick (Freie Wähler/Freie Bürger) am Mittwoch im Gemeinderat, als es um den Beteiligungsbericht ging. Die Stadt Ellwangen hält an der Genossenschaft immerhin 2,8 Prozent, was einem Geschäftsguthaben von 100 559 Euro entspricht. Dass die Stadtverwaltung im Aufsichtsrat eines für die Entwicklung Ellwangens derart wichtigen Unternehmens gar nicht mehr vertreten ist, sei sehr bedauerlich, meinte Frick, zumal es ja viele Verflechtungen gebe.

Herbert Hieber (SPD) schloss sich der Meinung Fricks an und erklärte, dass der ehemalige Oberbürgermeister Karl Hilsenbek seinerzeit  auf eine Initiative der SPD in das Gremium gewählt worden sei. Die Initiative habe allerdings darauf gezielt, dass immer der jeweils amtierende Oberbürgermeister in dem Gremium vertreten sein soll. Karl Hilsenbek hatte bei der jüngsten Genossenschaftsversammlung für eine weitere Periode kandidiert und war von den Mitgliedern einstimmig gewählt worden.
„Da war offensichtlich die Sensibilität bei dem ein oder anderen nicht gegeben„, meinte Armin Burger (CDU). Als Kritik an der Entscheidung der Genossenschaftsversammlung wollte er das aber nicht verstanden wissen.

Oberbürgermeister Michael Dambacher meinte, die Stadtverwaltung sehe „die Angelegenheit ein Stück weit genauso“. Da der geschäftsführende Vorstand der Ellwanger Baugenossenschaft, Thomas Töpfl, ohnehin demnächst in den Gemeinderat eingeladen sei, könne man die Angelegenheit dort mit ihm direkt besprechen.

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