Photovoltaikanlage auf dem KBSZ: Ein Beitrag zum Klimaschutz

  • Weitere
    schließen
+
Sie stellten jetzt die neue 460 Quadratmeter große Photovoltaik-Eigenverbrauchsanlage auf dem Dach des Kreisberufsschulzentrums vor (von links): Schulleiter Peter Lehle, Michael Baier von der Firma Lamilux, Hochbau- und Gebäudewirtschaftsleiter Achim Bihr vom Landrats am t und Landrat Dr. Joachim Bläse.
  • schließen

Der Landrat besucht die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Ellwanger Kreisberufschulzentrums. Was die Eigenverbrauchsanlage leisten kann.

Ellwangen

Die größte kreiseigene Photovoltaikanlage ist jetzt auf den Dächern des Ellwanger Kreisberufsschulzentrums (KBSZ) in Betrieb genommen worden. Bis zu 90 Prozent des gewonnenen Stroms sollen in das Gebäude eingespeist werden. Landrat Dr. Joachim Bläse sprach bei der Präsentation von einer Vorbildfunktion, die der Kreis mit der Installation der neuen Anlage übernehme.

Gleich beim Betreten des Schulgebäudes werden die Schüler auf einem Bildschirm darüber informiert, dass auf dem KBSZ nachhaltige Energie über die Gewinnung von Solarstrom produziert wird. Außerdem erfahren die Besucher zum Beispiel, dass allein in diesem Monat durch die Anlage 25 Privathaushalte mit Ökostrom versorgt werden können.

„Das Thema Photovoltaik und erneuerbare Energien ist allgegenwärtig im Moment“, sagt Landrat Dr. Joachim Bläse bei seinem Besuch im KBSZ. Er sehe, dass die Menschen sich immer mehr mit dem Thema Photovoltaik beschäftigen und dem gegenüber sehr offen sind.

Man versuche zudem, überall dort CO2 einzusparen, wo dies möglich ist, versicherte der Landrat. Und: Das Thema Photovoltaik passe sehr gut zum Kreisberufsschulzentrum und den handwerklichen Berufen, es mache regenerative Energien anschaulich. Gerade die Bereiche Technik und Energie würden viele neue Chancen eröffnen, so der Landrat weiter.

144 000 Euro für vom Kreis

Der Kreistag hat für die Installation der Photovoltaik-Eigenverbrauchsanlage 144 000 Euro an Mitteln bereitgestellt. Die Anlage mit 289 Modulen hat eine Gesamtleistung von 98,26 Kilowatt. „Nach rund einem Jahr Anlagenbetrieb wird die Landkreisverwaltung prüfen, ob die Installation eines Batteriespeichers sinnvoll ist“, merkte Achim Bihr abschließend an.

„Wir sind dem Landkreis sehr dankbar für die Installation der großen Photovoltaik-Eigenverbrauchsanlage auf dem sanierten Dach unserer Werkstätten“, betont KBSZ-Schulleiter Peter Lehle. „Jeden Tag kann so der Verbrauch fossiler Brennstoffe vermieden werden. Das macht im Hinblick auf den Klimawandel viel Sinn.“

Jeden Tag kann so der Verbrauch fossiler Brennstoffe vermieden werden.“

Peter Lehle, Schulleiter

Die Fakten auf einen Blick

Der Geschäftsbereichsleiter Hochbau und Gebäudewirtschaft des Landratsamtes, Achim Bihr, erläuterte die Fakten: „Im vergangenen Jahr wurden die Werkstattdächer des Kreisberufsschulzentrums saniert.“ Im selben Zug seien dabei die Oberlichtbänder erneuert worden. Auch die Wärme des Flachdachs sei Verbesserungsmaßnahmen unterzogen worden.

Für die Installation der Photovoltaikanlage auf der Oberlichtkonstruktion war die Firma Lamilux Heinrich Strunz aus Bopfingen verantwortlich.

460 Quadratmeter Phovoltaikfläche mit 289 Modulen stehen nun insgesamt auf dem Dach des Kreisberufschulzentrums zur Verfügung. Ein Batteriespeicher folgt gegebenenfalls.

Zurück zur Übersicht: Stadt Ellwangen

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL