Ein Digilog soll das LGS-Fieber entfachen

  • Weitere
    schließen
+
Die Jagst heute: Die geplante Absenkung des Wasserspiegels um über zwei Meter kann man sich nur schwer vorstellen.
  • schließen

OB: "Bürgerbeteiligung in der Planungsphase ist besonders wichtig."

Ellwangen. Die Planung der Landesgartenschau (LGS) 2026 ist in einer entscheidenden Phase. "Wir wollen im Sommer die Entwicklungsplanung abschließen. In den nächsten Wochen stehen wichtige Entscheidungen an", sagt der Geschäftsführer der LGS-GmbH, Stefan Powolny.

Gerade jetzt sei eine öffentliche Diskussion wichtig, um die Bürger in das Projekt einzubinden und eine Begeisterung dafür zu entwickeln. Die Gartenschaugespräche sollen dem Projekt die Offenheit und die Bürgernähe geben, die man von Beginn an vorgesehen hatte.

Der Corona-Lockdown erschwert aber den Wunsch nach offenem Gedankenaustausch. Anstatt Präsenzveranstaltungen sind in den nächsten Wochen nur digitale Formate vorstellbar. Deshalb wird das erste Landesgartenschaugespräch am 19. März um 17 Uhr ein "Digilog" werden, eine Videokonferenz, die zum Teil auch live auf YouTube übertragen wird.

Wie der Digilog ablaufen soll, erklärten OB Michael Dambacher, die LGS-GmbH-Mitarbeiterin Sarah Heilmann und Stefan Powolny beim Pressegespräch auf Zoom.

"Wir haben eine Lösung gefunden, wie wir uns mit der Bürgerschaft austauschen können , ohne Ansteckungen mit dem Coronavirus zu riskieren", erklärte Michael Dambacher. Der "Digilog" sei zum jetzigen Zeitpunkt ein geeignetes Format, trotzdem wolle man so schnell als möglich wieder bei Präsenzveranstaltungen über den Fortgang der Planungen informieren und Anregungen der Bürger einholen.

Wie Sarah Heilmann ausführte, habe man in Zusammenarbeit mit ZDE, dem Zentrum für Digitale Entwicklung in Westhausen, den Ablauf der Veranstaltung vorbereitet. Der Impuls von Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch und dem LGS GmbH-Co-Geschäftsführer Tobias De Haën wird per Livestream auf YouTube übertragen. Danach begeben sich die teilnehmenden Bürger mit den Fachleuten per Zoom-Meeting in zwei interaktive Perspektivräume. Dafür sind im Vorfeld Anmeldungen erforderlich und Diskussionspunkte erwünscht.

  • Im Perspektivraum 1 geht es um "Stadtentwicklung - Mehrwert für Ellwangen". Dort moderiert Stefan Powolny und als Experten sind OB Michael Dambacher, Stadtkämmerer Sebastian Thomer sowie Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch vom Ministerium Ländlicher Raum zugegen. Zunächst werden allgemeine Informationen zur Landesgartenschau und ein virtueller Rundgang über das LGS Gelände angeboten. Mittels einer virtuellen Pinnwand sollen im Vorfeld eingebrachte Aspekte und Fragen der Bürger vertieft werden.
  • Im Perspektivraum 2 "Wie die LGS bis 2026 in Ellwangen baulich umgesetzt wird" sitzt als Moderator Tobias de Haën mit den Experten Marianne Mommsen (Landschaftsarchitektin v. relais Landschaftsarchitekten), Eva de Haas (Regierungspräsidium Stuttgart, Referatsleiterin Gewässer) und Klaus Ehrmann (Leitung Amt für Stadtentwicklung). Auch hier werden zunächst allgemeine Informationen und ein virtueller Rundgang präsentiert, bevor man mittels einer virtuellen Pinnwand in Detailfragen einsteigt.

In den Perspektivräumen haben die zugeschalteten Bürger Redemöglichkeit über die Mikrofon- oder Chatfunktion. Eine Übertragung auf Youtube findet nicht statt. Die Liveübertragung wird erst danach fortgesetzt, wenn Resümee beziehungsweise Ergebnisse aus den Perspektivräumen vorgestellt werden und eine kurze Diskussion den Abschluss der Veranstaltung bildet.

Die Veranstaltung ist zeitlich nicht begrenzt, das Ende ist bis 19.30 Uhr anvisiert.

Anmeldung: Zur besseren Organisation ist eine Anmeldung für die interaktiven Perspektivräume nötig. Unter https://eveeno.com/LGSDigiLog "Ideen/Anregungen" können im Vorfeld über das Anmeldeformular auch schon Ideen und Fragen mitgeteilt werden. Wer sich anmeldet, erhält einen Link für die Pinnwand und kann kommentieren, liken, gezielt Fragen stellen und Ideen niederschreiben.

Zurück zur Übersicht: Stadt Ellwangen

WEITERE ARTIKEL