Ein Markenbotschafter der Kirche

  • Weitere
    schließen
+
Mit einer großen Kerze zogen die Anna Schwestern zum Jubiläumsgottesdienst in die Schönenbergkirche ein. Alle 43 Anna Schwestern aus Ellwangen nahmen an dem Festgottesdienst teil.
  • schließen

Die Anna-Schwestern feiern ihr 100-jähriges Bestehen mit einem Pontifikalamt in der Schönenbergkirche. Großes Lob von Bischof Dr. Gebhard Fürst.

Ellwangen

Getreu ihrem Leitspruch: „Wir dienen dem Leben. Liebend, hoffend, glaubend“ wurde auf dem Schönenberg das 100-jährige Jubiläum der Anna-Schwestern feierlich begangen. Bischof Dr. Gebhard Fürst strich in der Eucharistie die große Bedeutung der Einrichtung für das Wohl der Menschen heraus.

Viele mit den Anna-Schwestern Verbundene, Freunde und Wegbegleiter nahmen an der Zeremonie in der Schönenbergkirche teil. Auch im Außenbereich verfolgten einige Besucher den Gottesdienst, dem Landrat Dr. Joachim Bläse, der Landtagsabgeordnete Winfried Mack (CDU) und OB Michael Dambacher beiwohnten. Alle Anna-Ordensschwestern aus Ellwangen, insgesamt 43 an der Zahl, verfolgten die Feierlichkeit. Schönenbergpfarrer Dr. Martin Leitgöb begrüßte die Besucher eingangs.

Bischof Dr. Gebhard Fürst rief den Ordensgründer der Anna Schwestern, Anton Eberhard in Erinnerung, der 1921 die Ordensgemeinschaft gründete. Er war lange Jahre Wallfahrtspfarrer auf dem Schönenberg. „Anton Eberhard wollte dadurch den notleidenden Menschen hier in der Region Hilfe zukommen lassen. Bei den Anna-Schwestern waren viele gebärende Frauen bestens aufgehoben. Ihnen eilte ein hervorragender Ruf voraus. Bei den Anna-Schwestern wollte man sein Kind zur Welt bringen. Dort fanden die Menschen eine Heimat, die an Wendepunkten in ihrem Leben standen“, sagte Fürst. Der Heilige Franziskus diente den Schwestern als Vorbild für die Hinwendung zum Nächsten. „Die Anna-Schwestern sind die Keimzelle des liebenden und fürsorgenden Handelns“, verdeutlichte Bischof Fürst.

Der Bischof dankte den Anna-Schwestern von ganzem Herzen für ihren großartigen Einsatz und dem Dienst in der Vergangenheit, in der Gegenwart und der Zukunft.

Landrat Dr. Joachim Bläse fand danach ebenfalls lobende Worte: „Was Sie mit Ihren Mitschwestern auf die Beine gestellt haben ist einzigartig. Sie sind Ellwangen immer treu geblieben und sind nicht mehr wegzudenken aus dem sozialen Gefüge in Ellwangen. Sie sind ein Markenbotschafter der Kirche und für den Ostalbkreis ein verlässlicher Partner in sozialen Belangen.“ Die Anna-Schwestern hätten die Bedeutung der Altenpflege bereits sehr früh erkannt und genutzt, so Bläse weiter.

Die Generaloberin Schwester Veronika Mätzler dankte den Grußwortrednern für ihren Zuspruch und die wohlwollenden Worte. Sie lud alle Gäste zum „Tag des offenen Klosters“ ins Mutterhaus ein und zu der neuen Ausstellung „100 Jahre Anna-Schwestern“.

Das Vokalensemble Kronberg aus Nördlingen unter der Leitung von Ingrid Kronberg-Göhler und Günter Schleinkofer umrahmte die Feier musikalisch.

Die Anna-Schwestern sind die Keimzelle des liebenden und fürsorgenden Handelns.“

Dr. Gebhard Fürst, Bischof
Bischof Dr. Gebhard Fürst würdigte das Werk der Schwestern.

Zurück zur Übersicht: Stadt Ellwangen

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL