Einblicke in die Nikolauskapelle am Tag des offenen Denkmals

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Museumsleiter Andreas Gut führte die Besucher beim Tag des offenen Denkmals auch in die Nikolauskapelle und klärte über ihre Historie auf.
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Tag des offenen Denkmals: Alamannenmuseum öffnet die Pforten. Von Achim Klemm

Ellwangen. Das Alamannenmuseum beteiligte sich am Tag des offenen Denkmals. Museumsleiter Andreas Gut zeigte den knapp 20 Besuchern Orte, die sonst dem Publikum verschlossen bleiben. Er klärte im Rundgang über das denkmalgeschützte Gebäude der mittelalterlichen Nikolauspflege auf, das im Jahre 1593 erbaut wurde und in dem jetzt das Alamannenmuseum sein Domizil hat.

In diesem Gebäude befand sich ab dem 16. Jahrhundert ein städtisches Armenhaus. Damals gab es noch eine direkte Verbindung zwischen der Nikolauspflege und der Nikolauskapelle, die für die Besucher am „Tag des offenen Denkmals“ geöffnet wurde. Der wesentliche Bau der heutigen Kapelle datiert aus dem 15. Jahrhundert, die 1988 zum letzten Mal renoviert wurde.

Andreas Gut gab außerdem auch Einblicke in die Zeit der Alamannen und die damals weit verbreiteten Baumsärge und präsentierte das Bernstein-Collier aus Trochtelfingen.

Er zeigte den interessierten Besuchern außerdem die Waschküche der ehemaligen Nikolauspflege, den einstigen Weinkeller und den Dachboden des Gebäudes. Achim Klemm

Museumsleiter Andreas Gut führte die Besucher durch die Ausstellung und klärte auch über die bei den Alamannen gebräuchlichen Baumsärge (im Bildhintergrund) auf.
Museumsleiter Andreas Gut zeigte den Besuchern im Alamannenmuseum die besonderen Schätze.

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