Eine Fahrradstraße für Ellwangen

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Fahrradstraße für Ellwangen.
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Wo sie verlaufen wird, was sonst noch Neues im Radwegekonzept steckt und was das für die Autofahrer künftig bedeutet.

Ellwangen

Das Radwegkonzept der Stadt Ellwangen wird weiterentwickelt und angepasst. Dabei ist die Umsetzung des Konzepts in mehreren Abschnitten geplant. Neu dabei ist: In einem ersten Schritt ist nun vorgesehen, „Hauptachsen“ von allen vier Himmelsrichtungen her festzulegen und neu zu gestalten.

Ausgehend von diesen Hauptadern sollen dann in weiteren Stufen die Anbindungen an verschiedene Örtlichkeiten und die Überarbeitung des engeren Radwegenetzes einschließlich der Umsetzung erfolgen, erklärte Ordnungsamtsleiter Thomas Steidle. Dann werden dann auch die Radwege zu Sehenswürdigkeiten der Stadt Ellwangen, wie etwa dem Schloss ob Ellwangen, der Wallfahrtskirche Schönenberg oder dem Radweg zum Kressbachsee umgesetzt.

Vier Hauptachsen

Nach dem Plan der Stadtverwaltung stellen dabei die Radwegeverbindung von der LEA/künftiges Baugebiet/B 290 her (Süden), von Eggenrot/L 1060 bzw. Braune Hardt her (Nordwest), von Rindelbach her (Norden) und von Zöbingen/Pfahlheim über Röhlingen her Richtung Innenstadt (Osten) die Hauptachsen dar, von denen aus die weitere Radwegekonzeptentwicklung und Umsetzung erfolgt.

Derzeit wird die Umsetzung vor dem Hintergrund der örtlichen Begebenheiten und der Eigentumsverhältnisse geprüft. Konkret bedeutet dies: Schutzstreifen für die Verkehrsteilnehmer, Geh- und Radwege, Radwege im Begegnungsverkehr, parallel geführter Radweg.

Fahrradstraße soll kommen

Als zusätzliche Überraschung präsentierten Grab und Steidle die Schaffung und Ausweisung von Fahrradstraßen. Diese können von der Stadt ohne bauliche Veränderungen ausgewiesen werden. Die Ausweisung erfolgt durch Öffentlichkeitsarbeit, sowie durch Beschilderungen und Straßenpiktogramme. In einem ersten Schritt soll der Mühlgraben ab dem Inselparkplatz bis zu „Elektro Schlagenhauf“ als Fahrradstraße ausgewiesen werden.

In einem späteren Schritt wäre es denkbar, so Steidle, auch die Scheffelstraße/Aalener Straße bis zur Einmündung in die Bahnhofstraße/Sebastiansgraben als Fahrradstraße auszuweisen.

Fritz Widmann und Rudolf Kitzberger plädierten dafür, auch die zweite Fahrradstraße rasch umzusetzen. Wolfgang Sekler freute sich, dass die Ortschaften angebunden werden, vermisste aber eine Nordost-Trasse Richtung Stödtlen/Wört und Dinkelsbühl. „Wir wollten das Machbare“, erklärte Bürgermeister Volker Grab. Die Frage nach der Umsetzung der ersten Fahrradstraße beantwortete Grab mit „sehr bald, bis zum Frühjahr.“ Mit einem Nein und einer Enthaltung votierte der Ausschuss für die Umsetzung.

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