Eine Qualifizierungsreihe als Dankeschön 

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Ob Sport- oder Musikverein, Kirchengemeinde oder Initiative: Viele viele Engagierte setzen sich tagtäglich in Vereinen für die Allgemeinheit ein. Die Stadt Ellwangen bietet nun in Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring und der Leader Jagstregion eine kostenlose Fortbildungsreihe für Ehrenamtliche an, um diesen Fachwissen an die Hand zu geben.
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Wie die Stadt ihre Wertschätzung ausdrücken und den vielen Engagierten etwas zurückgeben will.

Ellwangen. Über 200 Vereine, Kirchengemeinden, Organisationen und Initiativen hat Ellwangen. Und in jedem einzelnen davon gibt es viele Ehrenamtliche: Trainer, Organisatoren, Übungsleiter, stille Schaffer. Unzählige, die unentgeltlich eine Menge Zeit investieren, die Dienste übernehmen, tolle Jugendarbeit machen, Verantwortung tragen. Sie alle sind es, die Gesellschaft lebendig machen, die Sport, Kultur, Gemeinschaft hochhalten, die vielen in ihrem Hobby Heimat bieten, die Platz für Kameradschaft, für Freundschaft schaffen.

Dessen ist sich die Stadt absolut bewusst. Und will nun etwas zurückgeben. Sehr gern mit im Boot sind die Leader Jagstregion und der Kreisjugendring Ostalb. Gemeinsam bieten sie nun eine Weiterbildungsreihe unter dem Titel „Ehrenamt stärkt – stark im Ehrenamt“ an. Und um genau das geht’s den Organisatoren auch. Darum, den Vereinen das Leben zu erleichtern.

Mit Fachwissen, das im Alltag hilft. Ellwangens neuer Ehrenamtskoordinator Fabian Gmeiner hat nun Themen zusammengetragen, die oft vorkommen in der Arbeit Ehrenamtlicher. Und daraus ein umfangreiches Wissenspaket geschnürt:

Fachwissen fürs Ehrenamt

Fachleute vom Finanzamt Aalen referieren zu Gemeinnützigkeit und Steuerrecht, in anderen Abenden geht es um Versicherungsschutz und Haftungsrisiken, digitale Tools, Lebensmittelhygiene bei Vereinsveranstaltungen oder wertschätzende Kommunikation. Die Themen „Finanzierungsmöglichkeiten von Projekten“ und „Kinderschutz“ übernimmt Nina Hartmann, Geschäftsführerin des KJR Ostalb selbst.

Die Auftaktveranstaltung am 15. Mai ist im Palais Adelmann. Da wird Thomas Röpke, Geschäftsführer des Landesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement in Bayern, über aktuelle Herausforderungen in der Vereinsarbeit referieren. In einem Workcafé geht’s dann in den Austausch. Das ist etwas, was Gmeiner bei sämtlichen Terminen, die dann in wöchentlichem Rhythmus bis zu den Sommerferien folgen werden, ein großes Anliegen. Dass immer genug Zeit ist nach den Fachvorträgen. Für Fragen. Damit wirklich alles Ungeklärte geklärt werden kann. Und dann auch für Austausch untereinander. Wer ist fit in was und kann vielleicht mal mit einem Rat zur Seite stehen? Ressourcen aktivieren.

Je nachdem, wieviel Bedarf ist, welche Fragen und Themen auftauchen, soll die Reihe nach den Sommerferien weitergehe. „Bislang haben wir Vereinsprojekte finanziell unterstützt. Jetzt geht es in unserer Qualifizierungsreihe für Engagierte um Manpower“, freut sich Karolin Madlinger, Leiterin der Geschäftsstelle Leader Jagstregion, über diese neue Ebene der Unterstützung. Panja Tillmann-Mumm

Wie Sie an der Fortbildung teilnehmen können

„Das funktioniert wie in einem Kaufladen“, erklärt der Ehrenamtskoordinator der Stadt. „Man kann sich einfach die Termine rauspicken, die für einen interessant sind.“ Wer alles mitmachen will: auch gut. Die Treffen sind an unterschiedlichen Orten: Landratsamt, Palais Adelmann, Röhlinger Mühlbachhalle, der heimische PC bei zwei Online-Terminen oder die Zimmerbergmühle bei einem Wochenendseminar.

Die Volkshochschule übernimmt die Anmeldemodalitäten. Alle Veranstaltungen sind zur Buchung freigeschaltet, kostenlos und unter www.vhs-ellwangen.de unter der Rubrik „Politik, Gesellschaft, Umwelt“ zu finden. pe

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