Eine Reise um die Welt beim Ministrantentag

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Auf ihrer Reise durch die Welt landeten die Ministranten in Grönland und mussten dort über Eisschollen balancieren.
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Die traditionelle Veranstaltung im Jeningenheim steht im Zeichen der Gemeinschaft.

Ellwangen. Der Ministrantentag stand in diesem Jahr unter dem Motto: „MINIstrand – Urlaub für die Seele“. Insgesamt 95 Jungs und Mädchen aus den Kirchengemeinden des Altdekanats Ellwangen machten mit und hatten Riesenspaß im Jeningenheim.

„Wir möchten den Teilnehmern, die im Alter zwischen acht und 15 Jahren sind, Abwechslung vom Alltag bieten und neue Akzente setzen. Der Ministrantentag soll den Kindern und Jugendlichen jetzt, wo Corona langsam verschwindet, die Möglichkeit bieten, wieder gemeinsam etwas zu erleben“, bringt es Thomas Ernsperger vom Leitungsteam auf den Punkt. Man konnte im Jeningenheim prima neue Freundschaften knüpfen und Bekannte wieder treffen. Der Teamgedanke stand bei dieser Veranstaltung im Vordergrund.

Ein vielseitiges und abwechslungsreiches Programm hatte das Leitungsteam auf die Beine gestellt, das prima ankam bei den Kids. „Die Atmosphäre ist einmalig, weil alle mit großem Enthusiasmus bei der Sache sind. Das Zusammenspiel im Team wird an den einzelnen Spielstationen gefördert. Keiner kommt zu kurz“, erklärt Ernsperger weiter. Auch für die jungen Betreuer ist das Mitmachen ein Gewinn: „Man lernt früh, Verantwortung für andere zu übernehmen – für die jüngeren Minis. Das ist ein guter Lerneffekt.“

Alles drehte sich beim Ministrantentag um Länderthemen und ums Motto: „Eine Reise rund um die Welt“. Beim Besuch in England galt es Teebeutel rückwärts durch die Beine möglichst weit und gezielt zu werfen, in Norwegen war Biathlon angesagt, auf Hawaii wurde eifrig Limbo getanzt, wo Gelenkigkeit und Geschicklichkeit gefragt waren und in Brasilien wurde ausgiebig Fußball gekickt. Beim Vatikan mussten schließlich Lieder erraten werden.

Auch Corona „spielt“ mit

Zum Ministrantentag zählt traditionell der sehr beliebte abschließende Gottesdienst in der Basilika und das gemeinsame Abendessen. Beides musste ausfallen. „Die Auflagen wegen Corona waren einfach zu groß. Wir hoffen natürlich sehr, dass im kommenden Jahr ein Gottesdienst wieder möglich ist“, sagt Emma Weiss vom Leitungsteam. Thomas Ernsperger und Emma Weiss sind sich einig: „Der Ministrantentag war wieder für alle ein schönes Erlebnis, das noch lange in Erinnerung bleibt.“ Achim Klemm

Auf ihrer Reise durch die Welt landeten die Ministranten in Grönland und mussten dort über Eisschollen balancieren.
Auf ihrer Reise durch die Welt landeten die Ministranten in Grönland und mussten dort über Eisschollen balancieren.
Beim Limbo tanzen war bei den Ministranten Gelenkigkeit im Jeningenheim gefragt.

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