Ellwangens „Botschaft“ für die Gäste

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Freundlich, offen, transparent: Die neu eröffnete Tourist-Info präsentiert den künftigen Gästen Ellwangen von seiner besten Seite. Von links: Architektin Uli Humpf, OB Michael Dambacher, Kulturamtsleiter Dr. Anselm Grupp, Tourist-Info-Leiterin Uschi Hülle und Stadtbauamtsleiterin Elisabeth Balk.
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Am Fuchseck zieht im Herzen der Stadt die Tourist-Info ein. Wie sich die Stadt künftig präsentiert und warum die Verantwortlichen die Tourist-Info dort als Glücksfall sehen.

Ellwangen

Der Termin ist passend gewählt, doch rein zufällig, versichert Oberbürgermeister Michael Dambacher: Am Tag 1 der Öffnung für Click and Meet bezieht die Tourist-Info ihr neues Domizil am Fuchseck.

In „absoluter 1a-Lage“, wie OB Dambacher festhält. Und das sei ein Glücksfall für die Stadt: „Hier spielt die Musik, und hier bereiten wir die Bühne.“

Denn anders als beim Einzelhandel könne die Stadt hier einen Akzent setzen und aktiv Leben in die Innenstadt ziehen, erklärt Dambacher: „Hier kreuzen sich alle touristischen Routen, hier ist genau der richtige Ort, um uns auch 2026 dem Land als Gastgeber zu präsentieren. Das ist unser neues Botschaftsgebäude.“

Damit ende auch eine zwanzig Jahre andauernde Diskussion über den Standort, ergänzt Kulturamtsleiter Dr. Anselm Grupp. „Sie gehört hierher, zwischen Marktplatz und Schießwasen. Das ist der zentrale Platz.“ Architektin Uli Humpf, die mit ihrem Mann Thomas die Ausgestaltung der Räume konzipiert hat, zeigt sich sehr zufrieden: „Es spiegelt Ellwangen wieder. Die Räume sind hell und multifunktional, mit warmen Farben und großer Transparenz. Und zu moderner Technik gesellt sich Historisches..“

Mix aus Moderne und Historie

Wie etwa das Wandgemälde des Ellwanger Künstlers Erich Pörner, das bei den Umbauten freigelegt wurde und schon die Innenwand des damaligen Brauereigasthofs „Goldener Fuchs“ an jener Stelle zierte.

„Wir sind zudem im vom Gemeinderat gesteckten Kostenrahmen geblieben“, bestätigte Humpf. 235 000 Euro kostete der Umbau. Gut 30 Handwerksfirmen aus der Region waren beteiligt, so Stadtbauamtsleiterin Elisabeth Balk. Tourist-Info-Leiterin Uschi Hülle ist ebenfalls voll des Lobes: „Es ist eine Freude, hier her zu kommen, für uns, die Ellwanger und die Gäste. Wir hoffen, dass wir bald auch normal öffnen dürfen, wenn es die Lage zulässt.“

Das ist unser neues 'Botschaftsgebäude'“.

Michael Dambacher, Oberbürgermeister

Im Überblick: Tourismus in Ellwangen

Übernachtungen Vor der Pandemie entwickelte sich Ellwangen mit den Sehenswürdigkeiten, der Seenplatte, den Campingplätzen und dem Hotelgewerbe zu einem Touristenort. Rund 106 000 Übernachtungen jährlich wurden zuletzt gezählt. Während der Pandemie gingen die Zahlen auf 30 Prozent zurück.

Gästeherkunft Die Urlauber kommen aus dem ganzen Bundesgebiet, Schwerpunkt NRW. Dazu zieht es sehr viele Urlauber aus den Benelux-Staaten in die Stadt an der Jagst.

Tagesausflüge Während der Pandemie haben Tagesurlauber deutlich zugenommen. Die Prospektanfragen haben sich verdoppelt.

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