Ellwanger Weihnachtsmarkt: Hier darf gefeiert werden

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Der Ellwanger Weihnachtsmarkt findet traditionell am zweiten Adventswochenende statt.
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Der Ellwanger Weihnachtsmarkt lockt vom 2. bis 4. Dezember alle, die sich in der Fußgängerzone wie zu Hause fühlen möchten.

Ellwangen

Endlich darf wieder gefeiert werden, mit Glühwein, Bratwurst, Weihnachtseinkäufen. Kurz: es darf wieder Ellwanger Weihnachtsmarkt sein. Nach zwei Jahren der Pandemie, der Angst vor Ansteckung und Krankheit, ist alles vorbereitet für ein unbesorgtes Adventswochenende, verspricht Citymanagerin Verena Kiedaisch.

Der Ellwanger Weihnachtsmarkt hat einen besonderen Ruf: am zweiten Adventswochenende strömen hier die Menschen zusammen, weil die Innenstadt und ein Markt mit ausgesuchten Beschickern eine Symbiose eingehen. Hier bestimmen nicht die Profihändler mit Kitsch aus China das Bild.

In Ellwangen sind es Vereine, Gruppen, Privatpersonen, die oft schon das Jahr über stricken, sägen, drechseln, basteln, malen, filzen, löten und schweißen. Es sind originale und originelle Produkte, die hier an den Ständen verkauft werden, kleine und größere Kunstwerke, Besonderheiten, die man auch wertschätzen kann. Hier findet man wirklich noch gute Geschenke, entweder auf dem Markt oder in den Geschäften, die an diesem Wochenende länger geöffnet sind.

Man trifft auch immer Freunde und Bekannte, die selbst verkaufen oder an einem der Stände zusammenstehen und feiern.

Was gibt dem Ellwanger Weihnachtsmarkt diese heimelige Atmosphäre, in der man gerne etwas länger bleibt und die vom Veranstalter mit „Willkommen daheim“ umschrieben wird? Es ist bestimmt das Zusammenspiel von barocker Architektur und dezenter Weihnachtsdeko. In Zeiten der Energieknappheit wird auf die Illumination an den Hausfassaden zwar verzichtet, doch die „Ellwanger Sterne“, die sich seit vielen Jahren über den Straßen spannen, werden strahlen wie eh und je. Die Christbäume aus dem Stadtwald werden glitzern „und der Glühwein wird garantiert über 19 Grad erhitzt“, scherzt Oberbürgermeister Michael Dambacher.

Man habe eine starke Nachfrage von Beschickern (über 50 Stände) und von Musikgruppen, die an einem der drei Tage auftreten wollen, erzählt Verena Kiedaisch. Die Eröffnung ist am Freitag, 2. Dezember, um 18 Uhr am Fuchseck, wo auch wieder der schönste Stand prämiert wird. Der Bauernmarkt ist an dem Tag auf dem Marktplatz. Es gibt wieder die Feuerzangenbowle von SI im Rathausfoyer. Am Sonntag ist hier der Missionsbasar. Hier werden die alten „Ellwanger Filmspiegel“ gezeigt. Am Fuchseck treten Musikgruppen auf. Für Kinder gibt es spezielle Stadtführungen, den Spielebus und andere Angebote. Natürlich kommt der Nikolaus an allen drei Tagen und verteilt kleine Geschenke.

Den Abschluss des Weihnachtsmarktes bildet am Sonntagabend das Benefizkonzert der Gruppe „Spektakulatius“ in der evangelischen Stadtkirche.

Das ganze Programm findet man unter www.ellwangen.de.

Der StadtBus mit EventTicket

Damit möglichst viele Besucherinnen und Besucher des Weihnachtsmarktes auch aus den Teilorten ohne eigenes Auto anreisen, fährt der StadtBus an allen drei Tagen bis nach 22 Uhr. Das Ticket kostet einen Euro pro Person und man bekommt sogar noch einen Gutschein für eine Tasse Glühwein oder Punsch dazu. Für spätere Rückfahrten auch zu anderen zielen kann man den StadtLandBus rufen. Detaillierte Fahrpläne unter www.ellwangen.de

Der Ellwanger Weihnachtsmarkt findet traditionell am zweiten Adventswochenende statt.

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