Erlebnisreiches Kinderdorffest bei der Ellwanger Marienpflege

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Die Kochen-Clan-Pipe-Band mit Trommeln und Dudelsack.
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Bei der Marienpflege treffen sich Jung und Alt zum fröhlichen Familienfest.

Ellwangen. Ein erlebnisreiches Kinderdorffest wurde am Sonntag bei der Marienpflege veranstaltet. Die Wiedersehensfreude war nach der Pandemie umso größer und die Gäste strömten in großer Zahl. 

Die Besucher wurden mit einem abwechslungsreichen Programm verwöhnt, für alle Generationen war etwas geboten. Glaube, Spaß und Spiel gingen an diesem Tag Hand in Hand. Dazu gab’s viele kulinarische Leckerbissen zur Verköstigung. 

Viele ehemalige Bewohner des Kinderdorfes, mit der Einrichtung verbundene Freunde und Eltern nutzten die Gelegenheit zum Besuch, um zu sehen, was sich verändert hat. Aktuell leben hier 110 Kinder in den Wohnungen mitten im Herzen Ellwangens. 

Ein Höhepunkt des Festtages war die Verleihung des „Beki-Zertifikates“. Dieses landesweite Qualitäts-Siegel steht für eine besonders kinderbewusste Ernährung. Damit wurde die Marienpflege-Großküche dekoriert, die neben dem eigenen Kinderdorf auch andere Ellwanger Kindergärten und Krippen mit warmem Essen versorgt. Gabriele Nitsch vom Landratsamt-Ostalbkreis übergab das Zertifikat an den Vorstand der Marienpflege, Ralf Klein-Jung und Urkunden an die Mitarbeiter. 

Der Tag der offenen Tür begann mit dem Dankgottesdienst auf dem Erwin-Knam-Platz, den Pfarrer Prof. Dr. Sven van Meegen zelebrierte. 

Am Mittag wurde die Spielstraße durch die Kochen-Clan-Pipe-Band aus Unterkochen mit Dudelsackklängen eröffnet. Die PepSTEPS des RRC Neuler-Schwenningen demonstrierten ihre tänzerischen Qualitäten. Fetzig und dynamisch, mit einem guten Schuss Akrobatik zeigten die Tänzer und Tänzerinnen Rock’n’Roll vom Feinsten. Der tamilische Freundschaftsverein Aalen gefiel mit ausdrucksstarken Tanzeinlagen. 

Das Marienpflege-Museum im Kloster stand zur Besichtigung offen und es wurden Führungen angeboten. Beim Tag der offenen Tür erhielten die Gäste außerdem Einblicke in die Kindertagesstätte „Biberburg“ und in die psychologische Beratungsstelle. 

Der 35-jährige Stefan Bogenreuther war selbst einmal Heimbewohner. Er kam mit seiner Frau und den beiden kleinen Kindern extra aus Regensburg angereist: „Hier treffe ich ehemalige Freunde und damalige Mitbewohner. Gemeinsam kramen wir in alten Erinnerungen. Meine Kinder sollen mal sehen, wo ich zur Schule ging, als ich noch klein war. Ich komme gerne hierher zurück, weil die Atmosphäre so schön und alles wunderbar entspannt ist“, sagt er. 

Natürlich war besonders für die Kinder einiges geboten. Bastel- und Mitmachaktionen, ein Kletterbaum, Ponyreiten, Geschicklichkeitsspiele und Trommeln- und Tanzen-Workshops waren im Programm. Eine Minieisenbahn lud zur gemütlichen Rundfahrt im Kinderdorf ein. ⋌Achim Klemm

Die Verleihung des „Beki-Zertifikats“ für besonders kinderbewusste Ernährung war ein Höhepunkt beim Kinderddorffest.

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