Es gibt zehn weitere Messpunkte

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Bald gibt es zehn weitere Messpunkte.

Im Zuge der naturnahen Jagst-Umgestaltung werden Daten über das Grundwasser gesammelt.

Ellwangen. Bereits seit September 2019 sammeln insgesamt zwölf Messstellen entlang der Jagst vom Mühlkanal-Wehr bis nach Schrezheim Daten zum Grundwasserstand im Bereich der Aue.

Diese Daten sind wichtige Basis für die Gutachten und Prognosen zu den Veränderungen im Grundwasserspiegel verbunden mit dem Rückbau des Wehrs und der naturnahen Umgestaltung der Jagst zur Landesgartenschau 2026. Nun werden insgesamt zehn weitere Messpunkte gesetzt, die die Datenerhebung ergänzen, dies teilt die Landesgartenschau Ellwangen 2026 GmbH mit. Die Messstellen werden in Zusammenarbeit mit dem regionalen Büro BFI Zeiser aus Ellwangen erhoben. Die neuen Messpunkte liegen im Bereich des Industriegebiets am Mühlgraben, der B290 bei Schrezheim und der Sankt-Antonius-Kapelle sowie in Rotenbach am Blasiusweg. „Wir wollen schon aus dem Status Quo möglichst viele Daten erheben, weil dadurch die Prognosen genauer werden. Natürlich werden wir auch während der Bauarbeiten die Datenlage erheben und auswerten“, sagt LGS-Landschaftsarchitekt Stephan Brendle.

Auch im Hinblick auf ein Beweissicherungsverfahren ist ein möglichst umfangreicher Datensatz wichtig. Die Messstellen selbst sind relativ unscheinbar, die Arbeiten zu deren Einrichtung sollen noch im April umgesetzt werden.

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