Heinrich Bauer gibt seit 65 Jahren gekonnt den Ton an

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Heilig Geist Gemeinde Ellwangen würdigt den unermüdlichen Organisten mit Dank und Geschenken.

Ellwangen. Eine große Zahl Gottesdienstbesucher war jüngst bei der Ehrung von Organist Heinrich Baur im Gottesdienst in der Heilig Geist Gemeinde Ellwangen dabei. Am Ende des Gottesdienstes würdigte die Gewählte Vorsitzende der Kirchengemeinde Cornelia Mack das Wirken des verdienten Kirchenmusikers.

Das Talent und die Freude am Musizieren wurde Heinrich Baur in die Wiege gelegt. Er entstammt einer Musikerfamilie. Der Vater war selbst Organist und Chorleiter in der Heimatgemeinde Bartholomä. Mit dem Klavierunterricht wurde der Grundstein seiner Musiklaufbahn gelegt. Im März 1956 begann seine Karriere als Organist. Er begleitete im Borromäum täglich die Gottesdienste auf dem Harmonium. In den Schulferien spielte er parallel die Orgel in seiner Heimatgemeinde.

Während seines Studiums an der Pädagogischen Hochschule in Schwäbisch Gmünd nahm Heinrich Baur zwei Semester Unterricht an der Orgel und schloss diese dann mit der C-Prüfung ab.

Nach Abschluss seines Studiums begann Heinrich Baur als Lehrer in Wasseralfingen. In der dortigen Kirchengemeinde leitete er den Kirchenchor und Singkreis. Im Jahr 1966 begann er in Pfahlheim als Organist und Dirigent des Kirchenchores.

Heinrich Baur ist zudem die Gründung des Pfahlheimer Kinder- und Jugendchores zu verdanken. Parallel begleitete er Schülermessen in Röhlingen, war ab 1981 Organist in Tannhausen und leitete den Kinderchor in Unterschneidheim. Zusätzlich war Heinrich Baur Jugendchormeister beim damaligen Eugen-Jäckle-Gau.

Im Jahr 1993 übernahm er von Karl Hägele in der Gemeinde Hl. Geist Ellwangen den Orgeldienst und den Kirchenchor. Seit bisher 28 Jahren kann die Gemeinde Baurs Freude und tiefverwurzelte Liebe zur Musik spüren, wenn er im Gottesdienst Orgel spielt, singt oder den Chor dirigiert.

„Gerade im Hinblick auf die coronabedingten Einschränkungen wird allen klar, wie wichtig die Musik für uns ist. Die Gemeinde darf nur sehr wenig bzw. eingeschränkt singen, der Kirchenchor wird immer wieder erneut ausgebremst und wir merken schmerzlich, dass etwas Wichtiges fehlt“, sagt Cornelia Mack . „Heinrich Baur gelingt es, trotz dieser erschwerten Umstände, die Gottesdienste lebendig und festlich zu gestalten“, fügt sie hinzu.

Im Namen der Kirchengemeinde Heilig Geist sowie allen hier wirkenden Seelsorgern sprach Cornelia Mack ein herzliches Dankeschön an Heinrich Baur aus und überreichte ein Präsent, verbunden mit der Hoffnung, dass er noch einige Jahre die Gottesdienstbesucher mit seinem Orgelspiel erfreut.

Bischof Dr. Gebhard Fürst, sowie der Diözesanpräses, Thomas Steiger, haben jeweils mittels einer Urkunde Glückwünsche übermitteln lassen.

Prälat Redies würdigte abschließend das unermüdliche, große Engagement von Heinrich Baur, mit dem er seine Gabe über diesen langen Zeitraum zur Freude vieler Menschen und zur Ehre Gottes eingesetzt hat und überreichte ein Geschenk.

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