Hohe Ehrung für Pater Schmidtpeter

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P. Josef Schmidtpeter hat mit seinen Unterstützern in Ellwangen per Videotelefonie regelmäßig Kontakt.
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Der Ellwanger Missionar gehört zu 200 Personen, die anlässlich 200 Jahre Peru ausgezeichnet wurden.

Ellwangen. Comboni-Missionar P. Josef Schmidtpeter, der in Arequipa (Peru), wo er unter anderem die Poliklinik Espiritu Santo aufgebaut hat, erfuhr anlässlich der 200-Jahr-Feier des Staates Peru eine hohe Ehrung. Für sein soziales Engagement wurde er in der 1,2-Millionen-Einwohner Stadt als einer von 200 Menschen ausgezeichnet. Über die Ehrung wurde in mehreren großen Zeitungen des Landes ausführlich berichtet, "El Pueblo" brachte das Bild des Ellwangers auf der Titelseite.

Padre Josè, wie er in Peru genannt wird, hat in den Armenvierteln von Arequipa sein Lebenswerk geschaffen. Neben der Poliklinik initiierte er ambulante Krankenversorgung und Projekte für mittellose alte Menschen. Der 85-Jährige, der im Sommer nach einer durchstandenen Coronaerkrankung für einige Wochen in Ellwangen war, sieht in Arequipa seinen Lebensmittelpunkt. Er wirkt trotz des hohen Alters immer noch als Seelsorger für die Patienten und Bedürftigen, die seine Unterstützung sehr schätzen.

Die offizielle Ehrung des Deutschen beweist, dass auch die Politik große Anerkennung für die ehrenamtliche Arbeit des katholischen Missionars zeigt. Schmidtpeter wurde mit einer Plakette geehrt. Er nahm die Auszeichnung zusammen mit den Direktoren der Vereinigung Pro Espíritu Santo, Eloísa Tupia Salazar, Víctor Bernal Szkuta, Edgard Salinas Valencia und María Rosa Escobedo Tupia entgegen.

Mit dieser Auszeichnung dürfen sich auch auf die zahlreichen Unterstützer in Ellwangen und im Ostalbkreis bestätigt fühlen, die seit vielen Jahren Spenden für die Arbeit Schmidtpeters in Peru sammeln.

Gerhard Königer

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