Inzidenz über 2000 - dennoch kein Hotspot: Geschehen in Pfahlheim bleibt diffus

+
coronatest

Pfahlheim hatte zwischen dem 10. und 18. November eine Inzidenz von über 2000, ist aber trotzdem kein Hotspot.

Ellwangen. Es war ein Schreckmoment, als Ortsvorsteher Wolfgang Seckler bei der Ortschaftsratssitzung am 23. November die Inzidenz in Pfahlheim auf „über 2000“ bezifferte. Er forderte die Bürgerschaft dringend auf, Kontakte einzuschränken.

Im Verwaltungsausschuss nahm Bürgermeister Volker Grab zwei Tage später dazu Stellung. Trotz des hohen Wertes könne man keinen „Hotspot Pfahlheim“ ausmachen. Derartige Häufungen könnten in kleineren Ortschaften schon durch eine Infektion in einer oder zwei Familien eintreten. Ähnliche Inzidenzen wie in Pfahlheim gebe es auch in anderen Ortschaften beziehungsweise Stadtteilen. Das Infektionsgeschehen in Ellwangen sei weiterhin diffus.

Der Leiter des Ordnungsamtes, Thomas Steidle, teilte mit, die Fallzahl werde nur auf die Ebene einer Kommune erhoben. Die weitere Differenzierung sei nicht sinnvoll, weil man zum einen keine Stigmatisierung wolle und weil das Infektionsgeschehen sich bei den derzeit geltenden Beschränkungen auch nicht auf einzelne Ortschaften oder Weiler eingrenzen lässt. Die Betrachtung einzelner Ortsteile habe man zwischen dem 10. und dem 20. November versuchsweise vorgenommen, zwischenzeitlich aber wieder aufgegeben.

Aktuell gebe es in Ellwangen 225 aktive Coronafälle, wie viele davon auf welche Ortsteile entfallen, werde nicht weiter untersucht. Gerhard Königer

Mehr zum Thema:
-Ellwanger Stadthalle wird zum Impfzentrum

Zurück zur Übersicht: Stadt Ellwangen

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL

Kommentare