Jagstregion will EU-Gelder für Vereine

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Die Bürgermeister der Jagstregion tauschten sich über LEADER aus.

Bürgermeister planen Projekte, um wieder Teil des Europa-Projektes LEADER zu werden.

Ellwangen. Die EU stellt auch 2023 wieder Fördergelder in Millionenhöhe für die ländlichen Regionen zur Verfügung. Auch die Jagstregion möchte wieder von dem LEADER-Projekt profitieren. Deshalb haben sich die Bürgermeister getroffen, um gemeinsame Projekte zu planen. Zukunftsthemen sind dabei zum Beispiel Vereinsförderung, Biodiversität und Freizeitangebote. 

Beim Bürgermeistertreffen in Ellwangen entstanden so viele neue Ideen für die Zukunft der Jagstregion, um beim Land für den Erhalt der Förderkulisse zu punkten.

Aktuell läuft der Bewerbungsprozess, den das Land Baden-Württemberg ausgerufen hat. Um wieder von LEADER profitieren zu können, braucht die Region ein neues regionales Entwicklungskonzept, welches die Jagstregion derzeit unter der Beteiligung von Bürgerschaft und regionalen Akteuren erarbeitet.

Wichtige Partner sind dabei auch die 27 Mitgliedskommunen, davon neun aus dem Landkreis Schwäbisch Hall und 18 aus dem Ostalbkreis. Diese leisten nicht nur einen regionalen Finanzierungsbeitrag, sondern sind in LEADER wichtige Innovationstreiber und Projektträger, heißt es in der Pressemitteilung. Dabei geht es nicht nur um Einzelmaßnahmen, sondern auch um gemeindeübergreifende Initiativen.

Das begleitende Büro neuland+ gab zunächst einen Überblick über den bisherigen Prozess. In sechs Workshops, regelmäßigen Sprechstunden und zahlreichen Gesprächen wurden Handlungsfelder und Entwicklungsbedarfe erarbeitet. Gemeinsam mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern wurden die identifizierten Chancen und Risiken für die Region diskutiert. Im Anschluss ging es dann um konkrete Projektideen, beispielsweise im Bereich Vereinsförderung, Biodiversität und Freizeitangebote. 

„Wie stehen denn unsere Chancen, wieder LEADER-Region zu werden?“, möchte ein Bürgermeister abschließend wissen, denn es werden nicht alle Bewerberregionen den begehrten Zuschlag erhalten. Projektleiterin Regina Gloning ist optimistisch: „Es bleibt spannend, aber wir arbeiten mit Eifer daran, dass das Ministerium an der Jagstregion nicht vorbeikommt.“

Die öffentliche Abschlusspräsentation des Konzepts findet am 27. Juni in Rosenberg statt, im Herbst wird die Auswahl der Regionen durch das Ministerium für ländlichen Raum verkündet.

Alle Informationen zur Neubewerbung der LEADER Jagstregion gibt es unter www.jagstregion.de.

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