Jagstumbau auf den Weg gebracht

Mit der Einreichung des Antrags ist ein wichtiger Meilenstein für die LGS 2026 erreicht.

Ellwangen. In sechsfacher Ausfertigung, jeweils zwei DinA4-Ordner mit 8 Zentimeter Rückenstärke ausfüllend, wurde der Antrag für das wasserrechtliche Planfeststellungsverfahren zur Landesgartenschau 2026 in Ellwangen beim Landratsamt, Geschäftsbereich Wasserwirtschaft, Ende Januar eingereicht: Darin wird detailliert aufgezeigt, welche Maßnahmen zur Umgestaltung der Jagst zwischen Schrezheim und Ellwangen zur Landesgartenschau 2026 geplant sind und welche Auswirkungen gegenüber dem Ist-Zustand zu erwarten sind, dies geben das Regierungspräsidium Stuttgart und die Landesgartenschau Ellwangen 2026 GmbH in einer gemeinsamen Presseerklärung bekannt.

400 Seiten Antragswerk

Gutachten zur Hydrogeologie, zur Geotechnik, zum Hochwasserschutz, zum Natur- und Artenschutz, ein landschaftspflegerischer Begleitplan sowie ein Beweissicherungskonzept gehören zum über 400 Seiten starken Antragswerk. Zusammengetragen und erstellt wurde der Antrag in enger Zusammenarbeit des Regierungspräsidiums als Gewässereigentümer, der Landesgartenschau Ellwangen 2026 GmbH und dem Planungsbüro relais Landschaftsarchitekten Berlin. „Daran haben viele Hände im vergangenen Jahr emsig und unter kooperativer Unterstützung durch das Landratsamt gearbeitet. Es ist schön, dass der Abgabetermin jetzt erfolgt ist. Das ist formell ein wichtiger Meilenstein für uns, denn dieses Genehmigungsverfahren ist Grundlage aller baulichen Veränderung durch die LGS“, sagt LGS-Geschäftsführer Tobias de Haёn. Die Prüfung und Bearbeitung des Antrags werde nun mehrere Monate in Anspruch nehmen.

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