JuZe Ellwangen: Umzug aufs Konversionsgelände im Fokus

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Das Jugendzentrum im Mühlgraben ist bald Geschichte. Im Oktober erfolgt der Abriss. Der Umzug des Juze auf das Konversionsgelände in der ehemaligen Reinhardt-Kaserne war Kernthema bei der Jahreshauptversammlung des Trägervereins des Jugend- und Kulturzentrums Ellwangen. Foto: AK

Trägerverein Jugend- und Kulturzentrum Ellwangen blickt auf das vergangene Jahr zurück.

Ellwangen. Die Corona-Pandemie ging auch am Ellwanger Jugendzentrum nicht spurlos vorbei und beeinträchtige die Arbeit wesentlich. Es gab dort eine große Personalfluktuation und Umbesetzungen. Jetzt steht im Oktober der Umzug des Juze in die ehemalige Reinhardt-Kaserne auf dem Programm.

In der Jahreshauptversammlung des Trägervereins Jugend- und Kulturzentrum Ellwangen gab es viel aufzuarbeiten. Dessen Vorsitzender, Maximilian Andre bedankte sich eingangs für das geleistete Engagement des gesamten Juze-Teams. „Die Arbeit während Corona war nicht einfach und man musste kreativ sein, um allen Erfordernissen gerecht zu werden.“ Die Sitzungen des Trägervereins verliefen konstruktiv und ergebnisorientiert, um das Beste für das Juze und die Jugendlichen zu erreichen. Leider gebe es derzeit einen großen Fachkräftemangel in der  Sozialarbeit, der sich auch beim Ellwanger Juze bemerkbar mache, so Maximilian Andre. Aktuell sind dort 160 Prozent, was einer Vollzeitstelle und einer 60 Prozent Teilzeitstelle entspricht, im Ellwanger Jugendzentrum nicht besetzt. Man müsse sich über die künftige Ausrichtung der pädagogischen Arbeit Gedanken machen und nach zweckgebundenen Lösungen schauen, so Andre.

Nach dem Bericht des Vorstands und seiner einmütigen Entlastung war der Umzug des Jugendzentrums auf das Konversionsgelände im Areal der ehemaligen Reinhardt-Kaserne Thema. Anfang Oktober soll bereits mit dem Abriss des Jugendzentrums begonnen werden, das für die Landesgartenschau-Gestaltung weichen muss. Ende 2022 soll der Abriss dann vollzogen sein.

Die neue Leiterin des Jugendzentrums, Margret Schreg, stellte die Planungen im Detail vor. „Wir sind froh, dass wir in dem Gebäude in der ehemaligen Reinhardt-Kaserne alle Räume, die wir anforderten auch bekommen haben. Ein Aufzug wird dort eingebaut, um einen barrierefreien Zugang zu schaffen. Es wird eine Werkstatt eingerichtet und Küche, ein Multifunktionsraum gestaltet, Büroräume geschaffen und ein Essbereich. Außerdem wird es dort einen Jugend-Café-Bereich geben. Die uns zur Verfügung stehende Fläche wird etwas größer sein als in unserem alten Juze.“          

Bettina Thalheimer vom Juze-Trägerverein befand in ihrem Fazit: „Ich glaube mit der Interimslösung und dem Umzug unseres Jugendzentrums aufs Konversionsgelände ist eine gute Lösung gefunden worden. Der Stadt muss es auch künftig wichtig sein, sich eine gut funktionierende Jugendarbeit zu leisten.“

Das Jugendzentrum Ellwangen wird nach der Landesgartenschau im Jahre 2026, dann in das neue Gebäude „Treffpunkt-BW“, das als Neubau am Brückenpark errichtet wird, einziehen.  

Jörg Mayer, der über 25 Jahre lang die Geschicke des Ellwanger Jugendzentrums als dessen Leiter lenkte, erfuhr im Rahmen der Jahreshauptversammlung eine besondere Würdigung und bekam ein dickes Extralob für seine engagierte Arbeit. AK

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