Kriminalität in Ellwangen: Weniger Straftaten und Opfer

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Die Kriminalitätsstatistik zeigt, der Rückgang ist nicht nur ein Effekt der Pandemie.

Ellwangen. Der Leiter des Polizeireviers, Stephan Schlotz, stellte im Gemeinderat die Kriminalitätsstatistik 2021 vor. Fast alle Delikte gingen zahlenmäßig zurück und folgten einem Trend, der schon vor der Pandemie einsetzte. „Wir haben seit 2017 einen kontinuierlichen Rückgang bei der Zahl der erfassten Straftaten“, sagte Schlotz, machte aber darauf aufmerksam, dass nur angezeigte Straftaten erfasst werden. Das „Dunkelfeld“ lasse sich nur schwer einschätzen.

Konkret wurden in Ellwangen 1166 Straftaten erfasst, die Aufklärungsquote lag mit 62,3 Prozent annähernd auf Vorjahresniveau. Darunter waren 226 Diebstähle, davon 53 schwere Diebstähle. Mit elf Wohnungseinbrüchen liege man auf einem sehr niedrigen Niveau. Im Vorjahr waren es noch 15. Trotzdem rief Schlotz dazu auf, sensibel zu sein und sofort zu melden, wenn man den Eindruck habe, da spähe jemand das Haus oder die Wohngegend aus.

Unter 113 Gewaltdelikten waren 28 Körperverletzungen im öffentlichen Raum und 11 Fälle von Gewalt gegen Polizeibeamte. Einen signifikanten Anstieg von häuslicher Gewalt während der Pandemie, von manchen Seiten befürchtet, war in Ellwangen nicht festzustellen. 

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