Lager Moria: Abwarten in Ellwangen

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Das Regierungspräsidium Stuttgart hat noch keine Informationen über die Verteilung im Land.

Ellwangen/Berlin. Die Bundesregierung hat entschieden, nach dem Brand im Flüchtlingslager Moria auf der Insel Lesbos mehr als 1500 Flüchtlinge vom griechischen Festland aufzunehmen. Ob von diesen Personen auch eine Gruppe nach Ellwangen in die Landeserstaufnahmestelle kommt, könne man noch nicht sagen, meinte am Mittwochabend Thomas Deines auf Anfrage der SchwäPo. "Da es sich bei der Frage der Aufnahme von Flüchtlingen zuerst um eine bundespolitische Entscheidung handelt sind wir von Regelungen und Informationen des Bundes abhängig. Im Moment ist unser Kenntnisstand nichts anderes als die Informationen aus der Presse. Dabei ist zu beachten, dass die Verteilung vermutlich über den üblichen Schlüssel auf die Bundesländer erfolgt, die Unterbringung im Land dann zuerst über das Innenministerium BW läuft", schreibt der Leiter des Referats Flüchtlingsaufnahme.

Momentan sind in der LEA Ellwangen 187 Personen untergebracht. Nach dem Verteilungsschlüssel des Bundes würden von den 1500 Flüchtlingen auf Baden-Württemberg rund 200 entfallen.

Bei der aktuellen Ansteckungsgefahr durch Corona wäre es naheliegend, dass Flüchtlinge aus Griechenland erst in einer separaten Einrichtung in Quarantäne genommen werden.

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