Landesgartenschau Ellwangen: Im April geht's richtig los

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Führten am Montag über die Großbaustelle auf dem Schießwasen von links: Stadtwerke-Geschäftsführer Stefan Powolny, die Leiterin des Tiefbauamts bei der Stadt Ellwangen, Susann Howedank und Stadtwerke-Projektleiter Engelbert Schmid.
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Die vorbereitenden Leitungsarbeiten auf dem Ellwanger Landesgartenschaugelände schreiten plangemäß voran.

Ellwangen

Sie laufen derzeit auf vollen Touren: die vorbereitenden Arbeiten zur Landesgartenschau auf dem Ellwanger Schießwasen. Am Montag führte der Stadtwerke-Geschäftsführer Stefan Powolny, gemeinsam mit dem Stadtwerke-Projektleiter Engelbert Schmid und der Leiterin des Ellwanger Tiefbauamts, Susann Howedank, über die Großbaustelle.

Bei der Begehung machten die Verantwortlichen noch einmal deutlich, dass die aktuellen Maßnahmen - obwohl sie umfassend sind und rund zwei Millionen Euro verschlingen werden- noch nicht der offizielle Startschuss für die Arbeiten zur Landesgartenschau sind. Der soll erst im kommenden Frühjahr fallen, voraussichtlich im April, und das - nach Möglichkeit - in Anwesenheit eines Landesministers.

Erst danach soll auf dem rund 26 Hektar großen LGS-Areal baulich richtig durchgestartet werden. Im Jahr 2023 sollen in diesem Zuge dann auch die ersten zehn Millionen von insgesamt 45 Millionen Euro für die Gestaltung des Ellwanger Landesgartenschaugeländes in die Hand genommen werden.

  Die aktuell laufenden Tiefbauarbeiten nehmen sich da im Vergleich fast als Petitesse aus. „Wir sind hier praktisch nur die Vorband“, befand deshalb auch Susann Howedank am Montag bei der Baustellenbegehung mit einem Augenzwinkern. Wobei die Tiefbauamtsleiterin und auch die beiden Vertreter der Stadtwerke darauf hinwiesen, dass diese Vorarbeiten enorm aufwendig sind und ein hohes Maß an Abstimmung erfordern. Zahlreiche Beteiligte - von Ämtern, über Baufirmen bis Architekturbüros - arbeiten derzeit auf dem Schießwasen Hand in Hand zusammen. Das laufe bislang ausgezeichnet, man liege im gesteckten Zeitplan, erklärte Stadtwerke-Chef Stefan Powolny bei dem Vor-Ort-Termin.

Die erforderliche Erneuerung und Umverlegung von Kanälen soll voraussichtlich bis Mitte Dezember komplett fertiggestellt sein. Darüber hinaus  werden von den Stadtwerken und der ODR aber auch bestehende Strom- und Breitbandleitungen neu trassiert, um für die geplante Geländemodellierung den nötigen Platz zu haben. Auch der Bau einer neuen Wasserleitung samt 60 Hydranten ist vorgesehen, um das Gartenschauareal vernünftig beregnen zu können.  Diese Arbeiten sollen bis zum März 2023 abgeschlossen sein.

Ein großes Thema im Zuge der aktuellen Maßnahme war die erforderliche Fällung von Bäumen (wir berichteten). Ein Vorgang, der erfahrungsgemäß immer auf besonderes öffentliches Interesse stößt.

Deshalb ist es Stefan Powolny und Engelbert Schmid auch wichtig, darauf hinzuweisen, dass in den kommenden Jahren auf dem gesamten Gelände 1000 Bäume neu gepflanzt werden sollen - damit stünden hier künftig 800 Bäume mehr als bislang.

Darüber hinaus unterstreichen die beiden Stadtwerke-Vertreter, dass man dieses Thema mit größtmöglicher Sensibilität angehe. Kein Baum dürfe von den Bauarbeitern „einfach so“ umgesägt werden. Die Bäume würden zuvor genau begutachtet; wer „versetzungsfähig“ ist, bekomme einen neuen Platz. So werde mit einer ganz erklecklichen Zahl an Bäumen verfahren. Das sei mit einem enormen technischen Aufwand verbunden, wie Engelbert Schmid betont. Wenn es sich lohnt, würden die Wurzeln der Bäume sogar noch extra behandelt, um sie umsetzen und für das Landesgartenschaugelände erhalten zu können.

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