Landespreis für Aaron und Raphael Haas

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Aaron und Raphael Haas

Ellwangen. Die Brüder Raphael und Aaron Haas aus Ellwangen sind am Freitag in Radolfzell mit dem Jugendförderpreis des Landes für Heimatforschung ausgezeichnet worden. Damit wurde ihre Internetseite und ihr Buch „Todesmärsche im April 1945. Unendlich war der Strom – unendlich war das Leid“ gewürdigt. Die beiden Jurastudenten recherchieren seit Jahren in Archiven und in Gesprächen mit Zeitzeugen Hinweise zum Hessentaler Todesmarsch.

Den mit 2500 Euro dotierten Preis teilen sie sich mit einem Autorenteam aus Rottweil. Der mit insgesamt 17 500 Euro dotierte Landespreis für Heimatforschung 2021 geht an neun Autorinnen und Autoren bzw. Autorenteams, die sich ehrenamtlich mit lokalgeschichtlichen Fragestellungen ihrer Heimat beschäftigt haben. Kunststaatssekretärin Petra Olschowski betonte bei der Preisverleihung: „Ehrenamtliche Heimatforscherinnen und -forscher gehen auf Spurensuche und leisten einen unverzichtbaren Beitrag zu unserer kulturellen Identität“. Es sei wichtig, dass man sich mit dem eigenen Lebensumfeld, mit Traditionen und Geschichte vor Ort auseinandersetze.

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