Maibaumfest: Ideenreichtum und Kreativität belohnt

+
Gerhard Königer (l.) und Brauereichef Alexander Veit (r.) übergaben die Maibaum-Urkunden und Siegerpokale an die Maibaumgruppen aus Aufhausen, Himmlingen, Rosenberg und Holbach.
  • schließen

Beim Maibaumfest auf dem Schießwasen werden die strahlenden Gewinner geehrt. Welche Ortschaften die Pokale abräumten.

Ellwangen. Nach drei Jahren Corona-Stillstand wurden beim „Ellwanger Volksfest“ endlich wieder die Siegerpokale für die schönsten Maibäume beim Wettbewerb der Schwäbischen Post und Rotochsenbrauerei verliehen. Die Siegerehrung zählt zu den Höhepunkten des Ellwanger Volksfestes, das am 20. Juni endet.

Damit wurden die vielen Stunden engagierter und mühevoller Arbeit der Maibaumfreunde zu Recht mit Pokalen belohnt. Beim Maibaumfest heizte die Blaskapelle „Hau-Ruck durch‘s Bierzelt“ die Stimmung im Biergarten an. Dann rief SchwäPo-Redakteur Gerhard Königer die Gewinner auf die Bühne. Er dankte den Wettbewerbsteilnehmern für ihren Einsatz und die Pflege des Brauchtums. „Ihr wart einfach Klasse und habt viel Herzblut in eure Maibäume gesteckt. So sieht gelebte Dorfgemeinschaft aus“, so Königer. Insgesamt 82 Maibäume hatte die Jury am 1. Mai zu bewerten. Deutlich weniger als noch vor der Pandemie.

Juror Hartmut Schlipf betonte, dass es dieses Jahr viele schöne Bäume zu bewerten gab. Die Entscheidungen seien nicht immer leicht gefallen, weil die Maibaumfreunde großen Einfallsreichtum und Kreativität bei der Gestaltung bewiesen hätten. „Die Maibaum-Teams bringen Jung und Alt zusammen, jeder engagiert sich in den Ortschaften und das wichtigste dabei ist, dass Tradition erhalten und gepflegt wird“, bemerkte Schlipf. 

 Aufwendige Schnitzereien am Stamm, fein gedrechselt mit hübschen Girlanden und Kränzen und phantasievolle Bepflanzungen drum herum gab es zu sehen. Den Geschmack des Wertungsteams traf in der Kategorie große Ortschaften die Maibaumgruppe aus Aufhausen am besten, deren wunderschöner Maibaum die achtköpfige Jury am nachhaltigsten überzeugte. Die Feuerwehr, die Gartenfreunde und die Hidde arbeiteten dabei Hand in Hand und schufen einen prächtig gestalteten, reich verzierten Maibaum, der mit seinen vielen liebevollen Details und einer hübschen Miniaturlandschaft mit Burgruine und Holzwerk um dem Stamm begeisterte.

Auf dem zweiten Platz landete der Kirchheimer Maibaum, der kaum weniger beeindruckte. Die Plätze dahinter belegten Elchingen, Rindelbach und Schrezheim. Sieger bei den kleinen Ortschaften wurde Himmlingen. Die Maibaumfreunde richteten einen stattlichen Baum auf und präsentierten einen wunderbar gezimmerten Biergarten und tolle Dekorationen. Der zweite Platz ging an Holbach, Dritter wurde Unterrombach, vor Waldhausen und Geiselrot.

Der Jurypreis wurde an Rosenberg vergeben. Zum Sieger bei den Kindermaibäumen wurde Holbach gekürt. Die Familie Kübler, Veranstalter des Volksfestes, hatte den Pokal der Kindergruppe randvoll mit Fahrgutscheinen für die Karussells im Vergnügungspark gefüllt.

Gerhard Königer und Brauereichef Alexander Veit übergaben die Maibaum-Siegerpokale unter großem Applaus der Besucher an die jeweiligen Ortschaften und die Gruppen konnten mit dem Freibier der Rotochsenbrauerei ausgelassen feiern. Jubel gab es auch, als Gerhard Königer mitteilte, dass Dietmar Kübler in diesem Jahr ein Oktoberfest vom 14. bis 17. Oktober  auf dem Schießwasen steigen lässt.

Nach drei Jahren Corona-Stillstand wurden beim „Ellwanger Volksfest“ endlich wieder die Siegerpokale für die schönsten Maibäume beim Wettbewerb der Schwäbischen Post und Rotochsenbrauerei verliehen.

Zurück zur Übersicht: Stadt Ellwangen

Kommentare