Malteser-Rettungswache eingeweiht

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Pfarrer Heiko Merkelbach segnet die Rettungswache im Sanitätszentrum und die Rettungsfahrzeuge der Malteser.
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Im ehemaligen Sanitätszentrum der Reinhardt-Kaserne haben sich die Ellwanger Malteser eine Rettungswache eingerichtet.

Ellwangen. Die Malteser haben in Ellwangen große Pläne. Das wurde bei der Einweihung der neuen Rettungswache im ehemaligen Sanitätszentrum der Bundeswehr deutlich. Bezirksgeschäftsführer Heiko Born meinte vor zahlreichen Gästen, die Malteser Ellwangen seien im Jubiläumsjahr mit Pflegedienst, Cafe Malta und Einsatzbereitschaft gut aufgestellt. Eine Rettungswache habe aber gefehlt. Nachdem sich die Rettungsorganisationen im Bezirk neu aufgestellt hatten und die Malteser für die Johanniter den Rettungsdienst übernahmen, wurde mit Hilfe der Stadt Ellwangen die Rettungswache schnell Realität. In den jetzigen, angemieteten Räumen, ist sie nur vorläufig. "Wir würden auch gern länger hier bleiben", meinte Born.

Oberbürgermeister Michael Dambacher war zuversichtlich, dass man für die Malteser Rettungswache bald eine bessere, langfristige Lösung finden werde. "Vielleicht können Sie schon in fünf Jahren ihre nächste Rettungswache einweihen", sagte er zu Born und dankte den Maltesern und dem DRK für die vielen Einsätze in der Coronapandemie. Unbürokratisch hätten die Hilfsorganisationen ein Testangebot aufgebaut und so eine wertvolle Hilfe geboten.

Landesgeschäftsführer Klaus Weber und der Malteser Bezirksvorsitzende Michael von Thannhausen wünschten den Mitarbeitern der Rettungswache unfallfreie Fahrt.

Pfarrer Heiko Merkelbach segnete die Wache und die beiden Einsatzfahrzeuge der Malteser, darunter der neu angeschaffte Rettungswagen.

Die Ellwanger Rettungswache betreiben die Malteser derzeit im Schichtwechsel mit dem DRK. In einem späteren Neubau könnte neben der Rettungswache mit Fahrzeughalle auch ein Pflegestandort entstehen, zumal die Räume in der Seifriedszellgasse viel zu klein seien, meinte Heiko Born. Zum 1. Oktober werde der Krankentransport der Malteser erweitert, der schon jetzt stark nachgefragt sei. Offenbar gebe es hier viel Nachholung von OP-Terminen, die wegen Corona geschoben worden waren. Gerhard Königer

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