Messe für Zukunft: Trends und Technik auf der „Make“

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Am Race-Rennsimulator konnten die Gäste ihr Reaktionsvermögen testen. Foto: AK
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Bei der „Make-Ostwürttemberg“ präsentierten sich am Wochenende auf dem Mühlbergareal 60 Aussteller. Was alles geboten war.

Ellwangen

Mit der zweitägigen „Make-Ostwürttemberg“ bekamen die Besucher in der ehemaligen Reinhardt-Kaserne auf dem Mühlbergareal eine Messe geboten, die ganz auf die Zukunft ausgerichtet war. Sie zeigte auf, was in Sachen Digitalisierung, neue Technologien oder beispielsweise Software interessant und gerade angesagt ist. Workshops und Vorträge rundeten das vielfältige Programm gelungen ab.

Oberbürgermeister Michael Dambacher eröffnete die Innovations-Messe im Vortragszelt vor großem Publikum: „Wir wollen Ellwangen als Wirtschaftsstandort präsentieren und die Innovationskraft unseres Landkreises demonstrieren.“

Ministerialdirektor Michael Kleiner vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg ergänzte: „Die Messe hier in Ellwangen mit der Europäischen Ausbildungs- und Transferakademie EATA ist genau der richtige Ort, und sie bietet die Chance, dass sich die Stadt weiterentwickelt.“  Landrat Dr. Joachim Bläse betonte: „Bei uns sind die Innovationen zu Hause. Die Messe ist in die Zukunft gerichtet, und wir wollen die Besucher inspirieren für neue Technik und Trends.“

„Diese Zukunftsmesse soll auch den Zusammenhalt der Regionen symbolisieren. Die Digitalisierung und neue Techniken sind Herausforderungen, denen wir uns gemeinsam stellen müssen“, urteilte der Hauptgeschäftsführer der IHK-Ostwürttemberg, Thilo Rentschler.

Ulrich Betzold, als Mitglied des IHK-Ostwürttemberg Präsidiums, strich heraus: „Diese Veranstaltung soll die Kinder und Jugendlichen für Technik begeistern, damit Fachkräfte herangezogen werden.“

Große Bandbreite

Die Messe in Ellwangen diente auch dazu, Interessierte, Firmen, Ausbildungs- und Jobsuchende zusammenbringen für einen Ideen- und Gedankenausaustausch.     Verena Kiedaisch vom Ellwanger Stadtmarketing lud danach die zahlreichen Gäste zu einem Rundgang der Zukunftsmesse ein.            

Die Bandbreite der Präsentationen war riesig. Zu entdecken gab es jede Menge interessanter Neuheiten und es wurde über aktuelle Trends informiert.

Die Südwestmetall und Baden-Württemberg-Stiftung machten im Expedition D-Truck  verschiedene digitale Technologien transparent und anschaulich. Im Workshop-Raum wurden die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen des 3D- Drucks bei der Firma Weisser Spulenkörper aufgezeigt. Dort wurde bei der FNT GmbH demonstriert, wie eine eigene Handy-Mobil-App entwickelt wird. Außerdem gab’s einen Drohnen-Workshop für Interessierte.

Im Start-Up-Bereich konnten die Besucher einen sensorgesteuerten Roboter zusammenbauen bei Variobot. Naturwissenschaftliche Experimente präsentierte ZAK! Heidenheim. Eine Anleitung zum Selberreparieren bot das Ellwanger Repair-Café. Die PH Schwäbisch-Gmünd weihte ins Programmieren, Experimentieren und Herstellen ein. Bei der FNT GmbH konnten die Gäste Softwareentwicklung erleben.

Vielfältige Vorträge sorgten für Abwechslung und Belebung auf der „Make-Ostwürttemberg“. Beispielsweise darüber, wie Nachhaltigkeit beim Batteriehersteller Varta Microbattery GmbH heutzutage umgesetzt wird.

Die Stadtwerke griffen mit dem Vortrag, der unter das Motto: „Winter-Wärme-Wissen“ fiel, ein brandaktuelles Thema auf. Um Materialforschung ging es in einem Referat der Hochschule Aalen.  

Hintergrund: Die Make Ostwürttemberg ist gedacht als Plattform der innovativen Player der Region: Unternehmen, Start-ups, Hochschulen.

Im Expedition D-Truck der Südwestmetall und Baden-Württemberg Stiftung wurden digitale Technologien erklärt und anschaulich gemacht. Foto: AK
Die VARTA-Microbattery GmbH war ebenfalls mit von der Partie und nahm zum Thema Nachhaltigkeit Stellung. Foto: AK
Oberbürgermeister Michael Dambacher, Ministerialdirektor Michael Kleiner, Landrat Dr. Joachim Bläse, der Hauptgeschäftsführer der IHK-Ostwürttemberg, Thilo Rentschler und Ulrich Betzold, Mitglied des IHK-Ostwürttemberg Präsidiums (von links) eröffneten die Messe und hoben die Wichtigkeit neuer innovativer Technolgien und Zukunftsträger hervor. Foto: AK
Die Zukunfts-Messe auf dem Mühlbergareal in der ehemaligen Reinhardt-Kaserne war gut besucht. Foto: AK
Das Start-Up Unternehmen "Road.Delivery" präsentierte sich auf der Messe und erläuterte sein Programm mit der Lieferung von Lebensmitteln und beispielsweise Getränken. Im Frühjahr soll es losgehen. Foto: AK
Wie die Produktion von Schienbeinschonern aus Gummi funktioniert, zeigte man am Stand von HK-Kunststofftechnik. Foto: AK
Das Repair-Café war außerdem vertreten und gab Anleitungen zum selber reparieren. Foto: AK
"Variobot" präsentierte seine Mechatronik und kleine wuselige Lauf-Roboter. Foto: AK
Kinderschminken war auch im Programm. Foto: AK
Oberbürgermeister Michael Dambacher ließ sich am Stand der Hochschule Aalen erklären, wie die Herstellung eines hochmodernen, superleichten und superschnellen "Formel-E-Fahrzeugs" funktioniert. Foto: AK
Auch die Kinder und Jugendlichen kamen zahlreich zur Zukunftsmesse und begeisterten sich für das Angebot. Foto: AK

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