MINT-Themen für Schülerinnen spannend machen

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Sie freuen sich über die Bildungspartnerschaft.

Die Hochschule Aalen und St. Gertrudis Ellwangen schließen eine Bildungspartnerschaft ab.

Ellwangen. Schon früh für Naturwissenschaften und Forschung begeistern und die vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten für Mädchen in MINT-Bereichen vorstellen: Mit diesem Ziel unterzeichneten jetzt Professor Dr. Harald Riegel, Prorektor der Hochschule Aalen, Dr. Erika Lahnsteiner, Leiterin des Explorhino Schülerlabors, und Bianca Lopinsky, Schulleiterin von St. Gertrudis Ellwangen, eine Bildungspartnerschaft. Damit sollen die beide Einrichtungen zukünftig noch stärker verbunden werden. Dies teilte die Hochschule mit.

„Als Hochschule für angewandte Wissenschaften möchten wir die Faszination für Naturwissenschaft, Technik und Wirtschaft nicht nur unseren Studierenden lehren, sondern diese grundlegenden Themen in die Gesellschaft transferieren. Deshalb ermutigen wir die Schülerinnen, ihr Interesse an MINT-Themen zu stärken. So kann der Funke der Begeisterung überspringen“, sagte Riegel. „Ich freue mich über diese Bildungspartnerschaft und besonders darüber, dass Schülerinnen von St. Gertrudis die verschiedenen Angebote an der Hochschule und im Explorhino zukünftig verstärkt nutzen werden.“

Fester Bestandteil des jährlichen Curriculums der Schule sollen laut Schreiben Besuche im Explorhino Science Center, die Teilnahme an Workshops und Camps an der Hochschule und das Nutzen der Hochschul-Labore werden. Hinzu kommen demnach Projekte mit dem Schülerforschungszentrum und der offenen Werkstatt. „An diesen Orten bieten wir vielseitige Möglichkeiten, technische Hilfsmittel und fachliche Betreuung, um eigene Projekte zu entwickeln und umzusetzen,“ erklärte Dr. Erika Lahnsteiner, neue Leiterin des Explorhino Schülerlabors an der Hochschule Aalen. „Dazu sind wir seit Kurzem Netzwerkpartner von ‚Make Your School‘, einem bundesweiten Schulprojekt für die Vermittlung digitaler Kompetenzen an Schulen.“

„Wir freuen uns über die enge Zusammenarbeit“, sagte Schulleiterin Bianca Lopinsky. „Uns ist es ein besonderes Anliegen, unsere Schülerinnen zu ermutigen und sich zuzutrauen, ihre Zukunft in MINT-Berufen zu sehen. Ganz besonders in solchen, in denen Frauen aktuell noch unterrepräsentiert sind.“ Mit der Hochschule Aalen als Bildungspartnerin an der Seite könne St. Gertrudis grundlegende Möglichkeiten dafür bieten.

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