Mit Fußball gelingt die Integration

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Werben für das „Fußballspiel der Nationen“: (v.l.) Thomas Steidle, Volker Grab, Jürgen Schäfer, Bülent Yilmaz. Foto: gek
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Das „Fußballspiel der Nationen“ am Freitag wird ein großes Fest. 43 Spieler machen mit.

Ellwangen. Am kommenden Freitag um 17 Uhr wird auf dem Sportplatz in Rindelbach das 10. „Fußballspiel der Nationen“ angepfiffen. Die Stadt setzt mit dieser Veranstaltung eine Serie fort, die sich bewährt hat. „Fußball hat einfach eine verbindende Kraft und ist der beste Türöffner“, sagt Bürgermeister Volker Grab, der selbst die Kickstiefel schnüren wird. Ebenso der OB, Migrationsbeauftragter Jürgen Schäfer und Amtsleiter Thomas Steidle.

43 Spieler aus neun Nationen werden in zwei Teams antreten. Darunter sind lokale Persönlichkeiten wie Joti, Wirt des Bistro und Bernhard Palm, Geschäftsführer der NetCom sowie ehemalige Fußballprofis wie Erol Sabanov, Profi-Trainer Michael Schiele (Eintracht Braunschweig) und Jens-Peter Schuller, Vorsitzender des Fußballbezirks Ostwürttemberg. Schiedsrichter ist Hermann May.

Das Fest steht unter dem Motto „Fußball vereint - gemeinsam gegen Rassismus und Diskriminierung“ und das Programm reicht weit über ein Fußballspiel hinaus. Die Jugendspieler des SV Rindelbach mischen mit, der Grill wird angeworfen und es gibt verschiedene Wettbewerbe, bei denen man Preis gewinnen kann. Als Hauptgewinn für den Luftballon-Weitflugwettbewerb, das Torwandschießen und den Jonglier-Wettbewerb hat Bülent Yilmaz wieder seine Kontakte spielen lassen und wertvolle Trikots von Bundesligaprofis organisiert. In diesem Jahr kann man die Trikots von Benjamin Parvard (Bayern München), Etienne Amenyido (St. Pauli), Orel Mangala (VfB Stuttgart) und Darko Churlinov (Schalke 04) gewinnen.

Jürgen Schäfer dankt dem Mitorganisator, der von Beginn an das „Fußballspiel der Nationen“ unterstützt. „Dank seiner Kontakte ist das Fußballspiel erst zu dem geworden, was es heute ist.“

Bülent Yilmaz freut sich auf die Veranstaltung, wie viele der prominenten Sportler, die teilweise seit Jahren dabei sind.

Am wichtigsten ist jedoch die 3. Halbzeit, die in der Vereinsgaststätte „Jagsttalschenke“ stattfindet. „Hier treffen sich Spieler und Zuschauer, man sitzt zusammen, lernt sich kennen, tauscht sich aus und daraus entsteht dann Gemeinschaft“, sagt Thomas Steidle.

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