Mit sozialer Verantwortung

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Inmitten der Stadt: Der Sitz der Baugenossenschaft Ellwangen eG in der Spitalgasse 6.

Die Baugenossenschaft Ellwangen eG hat in den 100 Jahren ihres Bestehens die Stadt durch die verantwortungsvolle Schaffung von Wohnraum mitgestaltet.

Ellwangen. Im Jahre 1921 wurde die Lage am Wohnungsmarkt in Ellwangen zusehends schlechter; binnen eines halben Jahres stieg der Mangel an familiengerechten Wohnungen von 22 auf 50 an. Aus diesem Grund ergriff nun der Ellwanger Mieter-Verein die Initiative. Der Gedanke der genossenschaftlichen Selbsthilfe stand Pate und innerhalb weniger Monate war es dank der Stadtverwaltung, des Gemeinderates und mehrerer örtlicher Vereine soweit.

Die Gründung

Die Gründung der gemeinnützigen Baugenossenschaft Ellwangen eGmbH erfolgte am 21. Juni 1921 im Saal des „Wilden Mann“. Das der Anmeldung beim Amtsgericht zugrunde liegende Mitgliederverzeichnis umfasste 102 Mitglieder mit 303 Geschäftsanteilen. So war die Baugenossenschaft Ellwangen bis zum Inkrafttreten des Steuerreformgesetzes am 1. Januar 1990 ein als gemeinnützig anerkanntes Wohnungsunternehmen (Beschluss der Ministerialabteilung für Bezirks- und Körperschaftsverwaltung Stuttgart vom 21. September 1932).

Die Zulassung als Siedlungsunternehmen im Sinne des Gesetzes Nr. 65 zur Beschaffung von Siedlungsland und zur Bodenreform vom 1. April 1947 erfolgte am 2. August 1948 durch das Landwirtschaftsministerium Württemberg-Baden. Vom Regierungspräsidium Nordwürttemberg ist das Unternehmen mit Bescheid vom 11. Oktober 1957 als Betreuungsunternehmen im Sinne von § 37 Absatz 2 Zweites Wohnungsbaugesetz zugelassen worden.

Der Dienstleister Baugenossenschaft

Der Zweck der Baugenossenschaft Ellwangen eG ist vorrangig eine gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung seiner Mitglieder. Als Genossenschaft errichten und bewirtschaftet sie Wohnungen in allen Rechts- und Nutzungsformen, darunter auch Eigenheime und Eigentumswohnungen. Ergänzend dazu stellen sie Gemeinschaftsanlagen und Geschäftsräume für Gewerbetreibende bereit. Für Bau und Sanierung, Bewirtschaftung und Betreuung sowie die interne Verwaltung zeichnen sich heute 15 Vollzeit- und vier Teilzeitkräfte und zusätzlich 17 in Nebentätigkeit Beschäftigte verantwortlich. Darüber hinaus nehmen der Gesamtvorstand, der Aufsichtsrat und die Mitgliederversammlung wichtige Aufsichts- und Kontrollfunktionen ein.

Vermietung und Vertrieb

Die Sachbearbeiter und Kundenbetreuer bilden das Bindeglied zwischen den Kunden und der Baugenossenschaft. Sie betreuen die Mieter, die Eigentümer und die Mitglieder bei allen organisatorischen und verwaltungstechnischen Fragen. Der Vertrieb vermittelt Miet- und Kaufwohnungen.

Technische Abteilung

Die Hausmeisterdienste wie Gartenpflege, kleinere Reparaturen, Reinigung und Winterdienst werden von sechs Handwerkern erledigt. Sie sind für viele Mieter der erste Ansprechpartner vor Ort und in den Wohnanlagen der Baugenossenschaft gut bekannt.

Bauleitung und Verwaltung

Die Bauleitung begleitet sämtliche Neubauten und Sanierungsarbeiten der Baugenossenschaft. Seit der Gründung 1921 wurden rund 3.000 Wohnungen in Ein- und Mehrfamilienhäusern, darunter auch Eigentumswohnungen, errichtet. Zusätzlich wurden in den vergangenen 30 Jahren zahlreiche Wohnungen und Mehrfamilienhäuser saniert. Die Buchhaltung, das Finanz- und Rechnungswesen, das Sekretariat und die Geschäftsleitung sorgen im Hintergrund für einen reibungslosen Ablauf im Geschäftsalltag. Gleichzeitig bilden die Verwaltung das Bindeglied zwischen den Mitgliedern und der Genossenschaft.

Geschäftsführer Thomas Töpfl, Vorstandsmitglied
Xaver Stempfle, Vorstandsmitglied
Stephanie Wetteskind-Fürst,Vorstandsmitglied

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