Monstranzen ausgestellt

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Seltene Zeigegeräte sind passend zu Fronleichnam zu sehen.

Ellwangen. Im Schlossmuseum Ellwangen sind zwei herausragende Ausstellungstücke zu sehen, die mit dem hohen, katholischen Feiertag Fronleichnam in Verbindung stehen.

Es handelt sich dabei um Monstranzen ("Zeigegeräte"), in dem die konsekrierte Hostie, nach katholischem Verständnis der Leib Christi, zur Verehrung ausgestellt wird und bei der Fronleichnamsprozession durch die Stadt getragen wird. Um Jesus Christus in der Gestalt des Brotes die Verehrung zu bezeugen, wurden in der Zeit der Fürstpropstei Ellwangen keine Kosten gescheut und wertvolle Materialien zur Herstellung der Monstranzen verwendet. Erkennbar ist dies an der Strahlenmonstranz aus der Basilika St. Vitus. Dieses, um 1795 in Augsburg gefertigtes liturgisches Gerät wird von echten Bergkristallen umgeben, welche von silbernen und silbervergoldeten Strahlen hinterlegt sind. Die Monstranz von der Kirchengemeinde Schönenberg aus dem Jahr 1500 zeigt dagegen eine außerordentlich filigrane Arbeit. An ihr sind zahlreiche Figuren im Stil der Gotik angebracht. Das Schlossmuseum mit der Vitrine des Ellwanger Kirchenschatzes ist am Donnerstag (Fronleichnam), 11. Juni von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Info unter www.schlossmuseum-ellwangen.de.

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