Nur wenige laufen für den Frieden

+
Der Friedenslauf startete vom Fuchseck aus. Leider war die Resonanz dieses Jahr nicht so gut.
  • schließen

Weniger Läufer als sonst üblich beteiligen sich diesmal am Friedenslauf mit anschließender Mahnwache vor dem Fuchseck.

Ellwangen

Frostig kalt war es beim diesjährigen Friedenslauf, der wieder vom Fuchseck aus startete und der unter dem Motto: „Bürger laufen für den Frieden“ stand. Leider war die Resonanz in diesem Jahr nur gering, und es nahmen deutlich weniger Läufer teil als sonst üblich. Mit von der Partie war allerdings der ehemalige Oberbürgermeister Karl Hilsenbek - er ist bekanntlich begeisterter Marathonläufer.

Die Teilnehmer konnten wählen zwischen einer kürzeren Strecke für Walker, der zu den Schlossweihern führte, und einer längeren für Geübtere, die bis zum Sportgelände und Trimm-Dich-Pfad führte.

Der Spaß kam aber trotz der Kälte nicht zu kurz und alle begaben sich gut gelaunt auf die Strecke. In den Friedenslauf war traditionell die Mahnwache eingebettet.

Warnung vor Atomkrieg

Dr. Dietrich Böhme vom Aktionsbündnis Mahnwache warnte zuvor in seinem Redebeitrag im Rahmen der Mahnwache vor einem Atomkrieg. Deutschland und andere NATO-Staaten haben im Oktober gemeinsam ihre jährliche Übung zur Verteidigung des Bündnisgebietes mit Atomwaffen abgehalten. „Eine solche Übung ist nicht richtig. Man hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Er appellierte: „Stoppt die Atomkriegsmanöver.“ Es plädierte dafür, die Ausgaben für Militär besser in den Klimaschutz zu investieren.

Ein Imbiss zur Stärkung folgte am Schluss des Friedenslaufes im Palais Adelmann.

Zurück zur Übersicht: Stadt Ellwangen

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL

Kommentare