ODR-Mitarbeiter helfen im Hochwassergebiet

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Sie helfen im Hochwassergebiet.

Sieben Kollegen aus Bopfingen, Giengen und sowie der Feuerwehr Ellwangen halfen vor Ort.

Ellwangen. Mit vielen schönen Eindrücken von unglaublicher Solidarität und Menschlichkeit, aber auch schrecklichen Bildern von Verwüstung und Leid kehrten die sieben ODR-Kollegen von den Bezirkszentren Bopfingen und Giengen und der Montagekolonne sowie von der Freiwilligen Feuerwehr Ellwangen wieder zurück aus ihrem Einsatz im Hochwassergebiet.

Als die Stadtwerke Schwäbisch Hall anfragten, ob die ODR deren Beteiligung, die Ahrtal-Werke GmbH, die als Netzbetreiber Bad Neuenahr-Ahrweiler versorgt, bei der Wiederinbetriebnahme des Niederspannungsnetzes unterstützen könne, wurde nicht lange überlegt. Und so waren André Schneider, Lukas Handschuh, Artur Beß und Michael Schuster in der vergangenen Woche in Ahrweiler, gingen im Auftrag der Ahrtal-Werke von Haus zu Haus, prüften und reinigten Hauptsicherungen, wechselten zerstörte Kabelverteilerschränke aus und nahmen so Straßenzug für Straßenzug des ihnen zugewiesenen Abschnitts wieder in Betrieb.

„Unbeschreiblich, was die Menschen dort mitgemacht haben und noch mitmachen“, blickt André Schneider auf die Verwüstung vor Ort zurück. In dieser Woche sind wieder zwei Kollegen von der ODR dort unermüdlich im Einsatz.

Philipp Lechner, Moritz Feil und Alexander Dürr wurden ebenfalls mehrere Tage von der ODR freigestellt, um als Mitglieder der Ellwanger Feuerwehr im Einsatzgebiet Sinzig zu unterstützen. An Aufgaben mangelte es nicht: Öl und Gefahrstoff pumpen, Schlamm schippen, Wasserbehälter füllen, eine komplette Getränkefabrik vom Schlamm befreien, freiwillige Helfer koordinieren oder einfach nur mal zuhören und seelische Stütze sein.

„Neben den vielen freiwilligen Helfern und einer riesigen Solidarität bleiben aber auch die Schicksale der Menschen, die ihr gesamtes Hab und Gut oder sogar Familienmitglieder verloren haben, im Gedächtnis“, resümiert Philipp Lechner

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