Oswald Grässle ist tot

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Oswald Grässle
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Der langjährige Konrektor der Eugen-Bolz-Realschule ist wenige Tage nach seinem 80. Geburtstag gestorben.

Ellwangen. Im Oktober wurde er noch für 50 Jahre Mitgliedschaft im Ellwanger SPD-Ortsverein geehrt, jetzt ist Oswald Grässle, langjähriger Konrektor der Eugen-Bolz-Realschule in der Folge eines schweren Schlaganfalls gestorben, wenige Tagen nach dem 80. Geburtstag.

Grässle ist am 16. Januar 1942 in Schwäbisch Gmünd geboren. Er studierte in Freiburg und Schwäbisch Gmünd Englisch und Geschichte und kam im April 1965 nach Ellwangen an die damalige Mittelschule, die 1972 in Eugen-Bolz-Realschule umbenannt wurde. Von 1974 bis 2005 war Grässle Konrektor und bildetet mit Schulleiter Wilfried Neukirch ein perfektes Team. Die Orientierung an Eugen Bolz war Grässle immer ein wichtiges Anliegen, mit der Tochter des Namensgebers, Frau Rupf-Bolz war er gut befreundet.

Oswald Grässle war Triebfeder des Schüleraustauschs mit England und auch der Austausch mit der Mittelschule in Chemnitz, der nach der Wende fünf Jahre lang gepflegt wurde, ging auf seine Initiative zurück. Bei den Schülern und im Kollegium wurde Grässle für seine ruhige, ausgleichende Art und sein großes Engagement hoch geschätzt.

Neben seinem Beruf war Grässle auch noch Kommunalpolitiker. Er war von 1974 bis 1982 Vorsitzender des SPD-Ortsvereins, von 2002 bis 2004 Ortschaftsrat in Schrezheim und von 2004 bis 2006 Gemeinderat in Ellwangen.

2005 zog Grässle mit seiner Frau Christine nach Rötenberg bei Coburg in das Haus der Schwiegereltern. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Gerhard Königer

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