PG-Schülerinnen vorn bei „Alte Sprachen“

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V.l.: Ralf Altgeld (Griechischlehrer), Merle Unger, Ricarda Ernsperger, Judith Kautz und Benedikt Meier (die beiden Vorjahressieger des Wettbewerbs), Stella Herden (Schulleiterin)

Arbeiten in Griechisch über Philosophie ausgezeichnet.

Ellwangen. Griechisch-Schülerinnen des Peutinger-Gymnasiums siegen beim Landeswettbewerb „Alte Sprachen“

Auch in diesem Jahr nahmen Schülerinnen des Peutinger-Gymnasiums erfolgreich am 41. Landeswettbewerb „Alte Sprachen“ im Fach Griechisch teil. Ricarda Ernsperger erreichte die erste Preiskategorie bei der Ausschreibung, die von der „Stiftung Humanismus heute“ in Zusammenarbeit mit der Studienstiftung des deutschen Volkes durchgeführt wird, Merle Unger schaffte es in die zweite Preiskategorie.

Beide beschäftigten sich in ihren Arbeiten mit Texten über den Philosophen Sokrates, die Platon, ein Schüler des Gelehrten, verfasst hatte. Ricarda Ernsperger ging der Frage nach, wie das Auftreten des Philosophen im Athen des 5. Jahrhunderts v. Chr. wahrgenommen wurde; Merle Unger untersuchte das Verhältnis von Philosophie und gesichertem Wissen.

Philosophie oft unterschätzt

Durchaus auch persönliche Erkenntnisse konnten die beiden Teilnehmerinnen aus der intensiven Beschäftigung mit den Texten gewinnen: „Das Beispiel Sokrates zeigt“, so Ricarda Ernsperger, „wie wichtig es ist, eine Sache stets auch aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten.“

Die Auseinandersetzung mit der Philosophie hat den beiden Schülerinnen viel Spaß gemacht: „Die Philosophie“, so ergänzt Merle Unger, „wird in ihrer Bedeutung für eine selbstkritische Gesellschaft oftmals unterschätzt.“

Die Teilnahme am Landeswettbewerb hat inzwischen eine lange Tradition am Peutinger-Gymnasium; so wurde die Schule erst kürzlich für ihre besonders rege Teilnahme von der „Stiftung Humanismus heute“ ausdrücklich gelobt.

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