Pontifikalvesper für P. Philipp Jeningen

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Philipp Jeningen, Gemälde aus dem Jahr 1763. 

Bischof Dr. Gebhard Fürst betet am 27. Juni am Grab des als „Apostel des Virngrunds“ verehrten Glaubenszeugen

Ellwangen. Mit einer Pontifikalvesper ehrt Bischof Dr. Gebhard Fürst am kommenden Sonntag, 27. Juni, den Volksmissionar und Mystiker P. Philipp Jeningen. Anlässlich des nun abgeschlossenen Wunderprozesses kommt der Bischof nach Ellwangen, um am Grab des Jesuitenpaters in der Liebfrauenkapelle der Basilika St. Vitus zu beten. Nach der Anerkennung eines Wunders durch Papst Franziskus ist der Weg frei für die Seligsprechung von Pater Philipp Jeningen (1642-1704).

Bischof Fürst, der den Wunderprozess vor knapp zehn Jahren, im November 2011, eröffnet hat, freut sich mit der Kirchengemeinde St. Vitus in Ellwangen und dem Jesuitenorden über die Anerkennung eines Wunders auf die Fürsprache von Jesuitenpater Philipp Jeningen.

„Katholikinnen und Katholiken in Ellwangen und in unserer ganzen Diözese verehren Pater Philipp Jeningen seit vielen Jahrhunderten und bitten um seine Fürsprache. Er ist für uns ein Vorbild, weil er den Menschen das Evangelium nahegebracht hat und damit missionarische Kirche war“, betont Bischof Fürst.

Als Volksmissionar war Pater Philipp Jeningen im 17. Jahrhundert in Ellwangen tätig. Der Jesuit wirkte zunächst als Lehrer in Mindelheim und Dillingen, ehe er 1680 nach Ellwangen gesandt wurde. Als Beichtvater vor allem im Marien-Wallfahrtsort auf dem Schönenberg sowie in der Stiftskirche, der heutigen Basilika St. Vitus, sah er seine Aufgabe darin, „dem Nächsten Gott, Jesus und die Gottesmutter ins Herz einzuprägen“, ihn aus der Gleichgültigkeit und Oberflächlichkeit herauszuführen und ihm zu einem herzlichen, von Herzen kommenden Verhältnis zu Gott, Jesus Christus und der Gottesmutter zu verhelfen.

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