Pooltests an Ellwanger Schulen

+
Maske zum Schutz vor Corona.

Wie das neue Schuljahr unter Pandemie-Bedingungen beginnt, was sich ändert und welche Regeln gelten.

Ellwangen. Die Sommerferientage sind bald gezählt. Vor dem Schulbeginn am Montag haben sich Bürgermeister des Ostalbkreises und Landrat Dr. Joachim Bläse besprochen, wie was gehandhabt werden soll im Hinblick auf die aktuelle Corona-Situation.Wie es ausschaut, sagt Joseph Ott, Schulleiter der Buchenbergschule: Es gelten weiter die Abstandsregeln und die Maskenpflicht im Haus. Auf dem Schulhof und in der Mensa nicht. Es werde weiter getestet. „Das kostet einen Haufen Geld.“

Was sich ändern soll, erläutert Bürgermeister Volker Grab. Nach den ersten 14 Tagen Schule beginne Ellwangen am Peutinger Gymnasium und an der Buchenbergschule mit Pooltests. „Die finden dann klassenweise statt“, so Grab. „Das ist quasi wie ein Spucktest auf PZR-Basis.“ Wenn das Labor ein positives Ergebnis melde, werde einzeln getestet. „Unser Ziel ist es, im Ostalbkreis ab nach den Herbstferien flächendeckend die Pooltests anwenden zu können. Wir sind durch die beschränkten Kapazitäten der Labore limitiert.“Ott wäre sehr froh, über diese neue Form der Testung. „So wie wir bisher zwei Mal in der Woche testen, geht jedes Mal fast eine Schulstunde dabei drauf.“ Da gehe einfach einiges an Unterrichtszeit verloren.

Bürgermeister Grab sagt: „Das wird eine spannende Geschichte mit den Pooltests, aber längerfristig ist das der richtige Weg. Damit haben wir mehr Sicherheit als mit den Selbsttests.“Auf was sich die Schüler freuen können, ist, dass wieder mehr gesungen werden wird und jahrgangsübergreifendes Musizieren möglich ist, kündigt Joseph Ott an. Auch mehr Besuche an der Schule seien nun wieder möglich, beispielsweise von Berufsberatern. Oder dass die Jugendlichen für Praktika in Betriebe gehen. „Auch mehrtägige Klassen- oder Studienfahrten sind nun erlaubt, allerdings nur in Deutschland“, ergänzt Harald Rathgeb, Schulleiter der Mittelhofschule. Eventuelle Stornokosten übernehme das Land aber nicht. „Das ist eine schwierige Situation.“

Panja Tillmann-Mumm

Zurück zur Übersicht: Stadt Ellwangen

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL

Kommentare