Rendezvous im Tanzpalast mit musikalischer Weltreise

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Das Salonorchester Sternenglanz konzertierte am Samstagabend vor rund 100 Gästen im Ellwanger Speratushaus
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Das Salonorchester Sternenglanz präsentiert sein neues Programm im Speratushaus und nimmt die Gäste mit rund um die Welt.

Ellwangen

Zum Neujahrskonzert war das Salonorchester Sternenglanz mit seinem neuen Programm „Rendezvous im Tanzpalast“ am Samstagabend zu Gast im Speratushaus. Mitgenommen wurden die rund einhundert Gäste auf eine musikalische Reise rund um die Welt.

„Puttin' on the Ritz“ - dieser amerikanische Ausdruck bedeutet, sich für einen besonderen Anlass festlich zu kleiden. Keine Frage - die zehn Musiker um Orchestergründer Jörg Baier waren in Frack, langem Abendkleid und Federschopf dem Anlass entsprechend gekleidet. Ein leichtes war es für die Zuhörerinnen und Zuhörer, sich zu fühlen, als würden sie auf einem exquisiten fliegenden Orientteppich dem Orchester auf seiner Weltreise folgen und daran teilzunehmen, an welchen ungewöhnlichen Orten auch konzertiert wurde.

Die Goldenen Zwanziger

Das Salonorchester bewies, dass es nicht nur instrumental, sondern auch stimmlich zu begeistern weiß. Das Stück vom blonden Käthchen hätte gut zum Berliner Hotel Adlon gepasst: „Oh wie mein blondes Käthchen küsst kein anderes Mädchen“, sang das Salonorchester unisono.

Gedanklich führte der Musikgenuss durch die Räume, ließ die Zuhörer ein Champagnerglas in der Handhalten, den Zigarettenrauch spüren und nahm sie mit in die Leichtigkeit des Seins der Goldenen Zwanzigerjahre. Walzer, Foxtrott, Schlager – die musikalische Reise führte über Wien und ließ auch das große Thema der Musik „die Liebe“ nicht aus.

Entspannt bequem machen und weiter genießen ließ es sich bei Enrico Morricones Titel „Cinema Paradiso“, dem ein Foxtrott aus den 30er-Jahren folgte. Die Violinistin Csilla Haag hatte dabei einen beeindruckenden Solo-Auftritt. Mit Nonsens-Schlagern und einem tierischen Gast auf der Bühne ging es nach der Pause weiter: „Mein Gorilla hat eine Villa im Zoo“ sorgte nicht nur Zwischenapplaus, sondern auch Lacher. Zum Wegträumen flog der musikalische Teppich weiter nach St. Petersburg zum „Nussknacker“ und„Mäusekönig“.

Das Stück „Der Blumenwalzer“ bewies die ganze Qualität des harmonischen Orchesters. Über Rumänien ging es weiter nach Amerika zum Jazz. Schließlich landeten die Musiker im Ritz und beendeten ihr zweistündiges Konzert mit einem Ohrwurm aus dem Jahr 1936, „Ich wollt' ich wär ein Huhn“.

Mit allem, was in Anbetracht der Maskenpflicht möglich war, erklatschten und erjubelten sich die Gäste Zugaben - und hoffen auf ein Wiedersehen am gleichen Ort im nächsten Jahr.

Das Salonorchester Sternenglanz konzertierte am Samstagabend vor rund 100 Gästen im Ellwanger Speratushaus
Das Salonorchester Sternenglanz konzertierte am Samstagabend vor rund 100 Gästen im Ellwanger Speratushaus
Das Salonorchester Sternenglanz konzertierte am Samstagabend vor rund 100 Gästen im Ellwanger Speratushaus
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Pianist und Stehgeiger erinnern musikalische an die goldenen 20er-Jahre.

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