Rindelbachs Ortsvorsteherin Johanna Fuchs hört auf

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Ortsvorsteherin Johanna Fuchs legt ihr Amt nieder.
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Johanna Fuchs legt ihr Amt aus gesundheitlichen Gründen nieder, bleibt aber Ortschaftsrätin.

Ellwangen-Rindelbach. Aus gesundheitlichen Gründen legt Johanna Fuchs ihr Amt als Ortsvorsteherin von Rindelbach nach drei Jahren nieder. Im Ortschaftsrat bat sie das Gremium um die Entbindung ihrer seitherigen Aufgaben, dem mehrheitlich zugestimmt wurde.

Der Ellwanger Gemeinderat muss der Formalie am 21. Juli noch zustimmen, der stattzugeben ist. Danach wird die seitherigen Aufgaben der Ortsvorsteherin bis Ende September 2022 eine Stellvertretung übernehmen. „Es ist wichtig, dass alles geregelt ist, wenn ich jetzt nach drei Jahren als Ortsvorsteherin von Rindelbach aufhöre. Die Amtsgeschäfte müssen weitergeführt und Rindelbach weiter vorangebracht werden“, bemerkte Johanna Fuchs bei ihrer kurzen Ansprache im Ortschaftsrat.

Sie dankte Ortschaftsrat Dirk-Michael Wagner, der das Amt des Ortsvorstehers Rindelbachs die vergangenen Monate in Stellvertretung ausfüllte. Johanna Fuchs betonte im Anschluss, dem Ortschaftsrat als Ortschaftsrätin weiterhin erhalten zu bleiben.

Dirk-Michael Wagner dankte seinerseits für die gute und fruchtbare Zeit der Zusammenarbeit mit Ortsvorsteherin Johanna Fuchs. „Du hast in einer schwierigen Zeit immer versucht, das Beste für Rindelbach und seine Teilorte zu erreichen.“

Verwendung Ortschaftsbudget

Die Stadt Ellwangen stellt den Ortschaften nun eigene Ortschaftsbudgets zur Verfügung. Damit verbunden ist die Bedingung, dass ein Mehrwert für die Bürgerschaft aus den Investitionen des Ortschaftsbudgets gegeben sein muss. „Damit sollen die Orte eine weitere Aufwertung erfahren“, strich der stellvertretende Ortsvorsteher Dirk-Michael Wagner heraus.

Rindelbach wird mit einem Budget in Höhe von 21 000 Euro bedacht. Es wurden nun die Vereine in Rindelbach angeschrieben, die ihrerseits Vorschläge, beziehungsweise Anträge für die Berücksichtigung beim Ortschaftsbudget mit entsprechenden Investitionsmaßnahmen machen konnten. Von fünf Vereinen wurden nun Maßnahmeanträge gestellt. Nach einer Diskussion einigten sich die Ortschaftsräte nach Vorschlag der Stadtverwaltung auf die Bewilligung mehrerer Anträge.

Insgesamt drei Sonnensegel erhalten die Spielplätze im Rindelbacher „Wannenfeld“, in Rattstadt und in Eigenzell. Der Reit- und Fahrverein wird für den Bau seiner Terrasse finanziell unterstützt. Außerdem wird eine weitere Sitzbank in der Nähe der Kläranlage Schönau aufgestellt.

„Jetzt verbleiben noch 5000 Euro, die noch nicht aufgebraucht sind. Auch Gruppen können Anträge stellen, für ihre vorgeschlagenen Maßnahmen, nicht nur Vereine“, erklärte Dirk-Michael Wagner. Man kann sich mit einer Idee, beziehungsweise Wunsch an einen Ortschaftsrat wenden, der den Vorschlag dann an die Stadtverwaltung zur Prüfung weiterleitet.

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