Schlägerei in der LEA

In der LEA Ellwangen kam es in der Nacht zum Sonntag erneut zu Auseinandersetzungen zwischen Syrern und Algeriern.

Ellwangen. Zunächst erhielt die Polizei gegen 21.30 Uhr die Mitteilung, dass es zunächst vor der LEA Ellwangen zu einer Auseinandersetzung gekommen war. Fünf syrische Frauen und ihr männlicher Begleiter waren durch algerische Männer auf dem Rückweg zur LEA bedrängt worden. Als der Syrer versuchte, dies zu unterbinden, kam es laut Polizei zu einer Rangelei, in deren Verlauf dem Mann mit einer Flasche auf den Kopf geschlagen wurde. Die Angreifer flüchteten zunächst,  konnten jedoch von Beamten der Bereitschaftspolizei im Bereich einer Tankstelle entdeckt und vorläufig festgenommen werden. Der Syrer musste mit einem Krankenwagen in eine Klinik eingeliefert werden.

Gegen 23.09 Uhr wurden der Polizei dann mehrere Auseinandersetzungen auf dem Gelände der LEA zwischen algerischen und syrischen Personen gemeldet. Dabei war es nach ersten Erkenntnissen zu verschiedenen Auseinandersetzungen zwischen ca. 20 Personen gekommen. Dabei wurde ein Syrer durch Pfefferspray verletzt. Ein weiterer Syrer erlitt einen Schlüsselbeinbruch. Drei algerische Staatsangehörige, darunter der mutmaßliche Verursacher der Auseinandersetzungen, wurden vorläufig festgenommen. Das Polizeipräsidium Aalen hatte zur Lagebewältigung insgesamt 17 Streifen zusammengezogen. Den Polizisten gelang es nach eigenen Angaben schnell, die Auseinandersetzungen zu beenden. Der Kriminaldauerdienst hat die Ermittlungen zu den Vorfällen aufgenommen.

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